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Mit acht neuen Krimis in den Lesefrühling

Spannende Kost

HAMELN. Spannung, Spuk und Spaß – die CW Niemeyer Buchverlage versprechen passend zum Start der Leipziger Buchmesse am Donnerstag mit acht neuen Frühjahrstiteln fesselnde Lesestunden.

veröffentlicht am 22.03.2017 um 16:54 Uhr

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So gewiss wie das Erscheinen der ersten Blüten zum Ende des Winters, ist auch die Präsentation spannender Frühjahrsnovitäten der CW Niemeyer Buchverlage. Die Palette der neuen Krimis reicht von heiter-skurrilen Küstengeschichten über dramatische Mordserien bis hin zu dunklen Geheimnissen, die ergründet werden wollen. Am besten von interessierten Lesern, die auf mehreren hundert Seiten mitfiebern oder sogar den ermittelnden Kommissaren bei der Lösung der Fälle zuvorkommen möchten. Doch das ist nahezu unmöglich, wenn mysteriöse Umstände und Mauscheleien die Suche nach dem Täter erschweren.

Genau mit solch schwierigen Untersuchungen sind Privatdetektiv Carsten-Oliver Lutteroth und Kommissarin Sandra Holz in „Elbtod“ von Klaus E. Spieldenner betraut worden. Während der Eröffnungsfeierlichkeiten stürzt ein Fallschirmspringer vom Dach der Elbphilharmonie in den Tod. Die aus der Elbe geborgene Leiche einer Bauingenieurin, aber auch das plötzliche Verschwinden von vier Bauarbeitern lassen Lutteroth in die zögerlichen Untersuchungen der Mordkommission eingreifen. Gemeinsam mit Kommissarin Sandra Holz kommt Lutteroth einem rätselhaften Hamburger Geheimbund und Vertuschungsversuchen der Hansestadt beim Bau des neuen Konzerthauses auf die Spur.

Und auch Husum kommt dank Andreas Schmidt in „Wattenbrand“ nicht zur Ruhe. In unregelmäßigen Abständen stehen im Land zwischen den Meeren Scheunen und Bauernhöfe in Flammen. Gemeinsam mit den Kollegen der Flensburger Kriminalpolizei ermitteln Kommissarin Wiebke Ulbricht und ihr kauziger Kollege Jan Petersen. Als beim Brand eines leer stehenden Friesenhofes in Keitum auf Sylt ein Mensch stirbt, nimmt der Fall eine dramatische Wendung: Bei dem Toten handelt es sich um den Immobilienkaufmann Frerk Lürsen aus Schobüll, dem Investor einer auf Sylt geplanten Ferienhaussiedlung im Meer. Macht, Geldgier und Eifersüchteleien scheinen über das umstrittene Projekt zu entscheiden.

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Gleich vier Fälle muss Emma Hansen von Jörg Böhm lösen. Und das bedeutet jeweils um die 400 Seiten Lesespaß. Mit „Und nie sollst du vergessen sein“, „Und die Schuld trägt deinen Namen“, „Und ich bringe dir den Tod“ sowie „Und süß wird meine Rache sein“ können die Böhm-Fans in eine äußerst spannende Reihe eintauchen. Während es im ersten Band um einen Zusammenhang zwischen zwei grausamen Morden und dem Verschwinden ihrer Freundin Charlotte von vor 15 Jahren geht, führen Schuld und Sühne Hauptkommissarin Emma Hansen in die Pfalz, wo ein Winzer unter den Rädern eines Traktors zu Tode kommt. Der dritte Fall führt Kommissarin Emma Hansen zur Landesgartenschau nach Landau. Zwei Skelette gefährden das Großprojekt. Sie wird während der Ermittlungen in einen Strudel aus abgrundtiefem Hass hineingezogen und begeht einen tödlichen Fehler. Ob Rache wirklich süß ist, muss sie im vierten Band der Reihe ergründen. Zwei mit Ostseesand erstickte Junggesellen geben ihr Rätsel auf. Warum hielten sie eine Muschel in der Hand? Als später auch auf Bornholm eine Frau mit Ostseesand ermordet wird, ist Eile geboten.

Im Westerwald heiß geliebt und auch an der Küste wieder sehnsüchtig erwartet: Hauptkommissarin Nina Moretti, die an der Seite von Lotta Weyand in „Mordsfang“ von Micha Krämer ermittelt. An einem Sonntagmorgen im Langeooger Hafen hängt der Fischer Olaf Jansen erschlagen in einem seiner Netze. In seinem Mund eine wertvolle Goldmünze aus der Kaiserzeit. Inselpolizistin Lotta Weyand ist verzweifelt. Krischan, ihr Lebensgefährte, soll der Mörder sein. Gemeinsam mit Nina Moretti, der befreundeten Kommissarin aus dem Westerwald, begibt sie sich auf die Suche nach dem wahren Schuldigen.

Eine gute Nachricht gibt es ebenfalls für alle Fans von Oma Pusch, die sich bereits in „FriesenNerz“ köstlich über die Ermittlungsmethoden der alten Dame amüsiert haben. In „FriesenGeist“ von Nané Lénard ermittelt sie wieder auf ihre ganz eigene Art. Oma Pusch schaut nämlich aus ihrem Fenster direkt auf den toten Emil. Der Fischer hängt im eigenen Mast an einem mysteriösen Knoten. Doch damit nicht genug. Gerade als sie mit ihrer Freundin Rita die Ermittlungen aufnimmt, erfährt sie, dass Theo leblos in einem seiner Strandkörbe sitzt. Noch ein Selbstmord? Oma Pusch hat ihre Zweifel. Vor allem, weil sich der Tote samt Strandkorb in Luft aufgelöst hat, noch bevor die Polizei vor Ort ist. Teufelszauber oder Hexenwerk? Die greise Marga ist fest davon überzeugt. Das muss etwas zu bedeuten haben, denkt auch Oma Pusch. Sie folgt ihrer guten Nase und bringt dabei nicht nur sich selbst in Gefahr, denn ein böser Geist treibt an der Küste sein Unwesen.



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