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Museum zeigt bisher unveröffentlichte Bilder

„Robert Lebeck 1968“ – das Jahr neu entdecken

WOLFSBURG. Zwischen Aufbruch auf Protest – die Fotografien Robert Lebecks haben das Jahr 1968 entscheidend mitgeprägt. Das soll die Ausstellung über den deutschen Fotografen und Bildjournalisten (1929–2014) im Wolfsburger Kunstmuseum belegen, die noch bis zum 22. Juli zu sehen ist.

veröffentlicht am 09.03.2018 um 14:23 Uhr

Viele der gezeigten Bilder Lebecks seien nie gedruckt worden und in der Öffentlichkeit bislang unbekannt, sagte Museumsdirektor Ralf Beil. Daraus ergebe sich der besondere Reiz der Ausstellung.

Ins kollektive Bildgedächtnis eingebrannt hätten sich hingegen etwa die Fotos vom Ende des „Prager Frühlings“, dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes und den sowjetischen Panzern auf allen Plätzen der Stadt, so Beil. Lebecks Arbeiten verdichteten Zeitgeschichte in auf starken Bildreportagen sowie Fotokunst. Nach Auffassung der Ausstellungsmacher spiegeln die Aufnahmen die gesellschaftlichen Veränderungen pointiert wider. Mit der Ausstellung „Robert Lebeck 1968“ wolle man das Jahr 1968 neu entdecken und ein Stück weit den Mythen und Klischees entreißen, so Beil.

Lebeck gilt als einer der
herausragenden deutschen Fotoreporter und als Chronist des Alltagslebens seit den 1950er Jahren. In Berlin geboren, studierte er in New York und kehrte nach Deutschland zurück. Er arbeitete unter anderem für das Magazin „Stern“.dpa



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