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Mahnende Worte zur Eröffnung der Festspiele

BREGENZ. Mit mahnenden Worten zur Flüchtlingskrise sind am gestrigen Mittwoch die 72. Bregenzer Festspiele eröffnet worden. Österreichs Kulturminister Thomas Drozda sprach von einer weiterhin großen Herausforderung und warb für Achtsamkeit und Augenmaß.

veröffentlicht am 19.07.2017 um 15:36 Uhr

„Die Art und Weise, wie wir mit diesen ankommenden Menschen umgehen, wie wir über sie reden, was wir schreiben und berichten, sagt gleichermaßen viel über uns aus“, meinte der SPÖ-Politiker vor 2000 Festgästen. In manchen Reden würden die universalen Menschenrechte bedroht und zugleich die Ängste verstärkt, kritisierte Drozda. Die Festspiele griffen die Problematik unter anderem mit der Rossini-Oper „Moses in Ägypten“ oder dem Theaterstück „The Situation“ von Yael Ronen lobenswert auf.

Am Abend stand „Carmen“ auf dem Programm. Das Werk von Georges Bizet wird auf der Seebühne gezeigt, inszeniert von dem aus Dänemark stammenden Regisseur Kasper Holten. Rund vier Wochen lang ist die Oper „um leidenschaftliche Liebe und spektakulären Stierkampf“ am österreichischen Bodenseeufer zu sehen. Die Festspiele dauern bis zum 20. August.



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