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Ein bisschen „meschugge“

Kabarettist Frank Fischer tritt in der Domänenburg auf

AERZEN. Kabarett in der Domänenburg: Der mit 22 Kabarettpreisen ausgezeichnete Komiker Frank Fischer kommt am Freitag, 1. Oktober, um 20 Uhr nach Aerzen – und das mit seinem Programm „Meschugge“.

veröffentlicht am 17.09.2021 um 14:11 Uhr

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Doch was bedeutet „meschugge“ überhaupt? Der Begriff kommt aus dem hebräisch-jiddischen Bereich und bedeutet umgangssprachlich „verrückt“. Doch wer oder was ist überhaupt verrückt? Laut Fischer müsse man dazu einfach nur die Nachrichten einschalten, mit dem Zug fahren, die Fußgängerzone besuchen, in den Supermarkt gehen oder sich ins Café setzen. Denn egal, ob Trump, Putin oder die Frau vor einem an der Supermarktkasse – ständig hat man doch den Eindruck, von Menschen umgeben zu sein, bei denen im Kopf nicht alles ganz rund laufe.

Fischer hat sie alle beobachtet. Bei seinen Reisen quer durch die Republik kommt er ins Gespräch mit schwer verständlichen Sachsen, hessischen Nazis und einer schwäbischen Frauen-Reisegruppe. Er berichtet über ungewöhnliche Menschen, verrückte Situationen und gibt nebenbei wertvolle Tipps, wie man beispielsweise eine Bahnfahrt für sich und andere zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen kann. Stellt sich abschließend die Frage: Wenn so viele Menschen um uns verrückt sind, sind wir dann die einzig Normalen? Oder sind wir am Ende vielleicht selbst „meschugge“?


Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Gemeindeverwaltung in Aerzen. Der Eintritt zu der Show mit Frank Fischer kostet 15 Euro.



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