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Osnabrücker Symphonieorchester zu Gast im Theater Hameln

„Dewezet Classics I“ eröffnet neue Saison

HAMELN. Mit dem Osnabrücker Symphonieorchester starten die „Dewezet Classics I“ das erste Hamelner Konzert am Dienstag, 6. Februar, um 19.30 Uhr im Theater Hameln. Die Konzerteinführung ist bereits am Sonntag, 4. Februar, um 11.30 Uhr im Kunstkreis.

veröffentlicht am 18.01.2018 um 19:22 Uhr

Zu hören sein werden Ludwig van Beethovens „Leonoren“-Ouvertüre Nr. 3, op. 72a, außerdem Bernd Alois Zimmermanns Konzert für Trompete und Orchester („Nobody knows the Trouble I see“) sowie Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 1 C-Dur, op. 21. Als Trompetensolist fungiert Reinhold Friedrich. Dirigiert wird das Osnabrücker Symphonieorchester von Andreas Hotz.

Leonore ist die Urfassung von Beethovens einziger Oper Fidelio und zugleich die berühmteste aller im Zuge der französischen Revolution entstandenen „Rettungsopern“. Die Oper hat vier verschiedene Ouvertüren, von denen die dritte den Sprung von der Bühne in die Konzertsäle schaffte. Die Ouvertüre Nr. 3 entstand 1806 und leitete die Zweitfassung der Leonore ein.

Bernd Alois Zimmermann (1918–1970) war einer der herausragenden deutschen Komponisten der musikalischen Avantgarde, der in der Auseinandersetzung mit der Neuen Musik zu einem eigenen Stil fand. „Nobody knows the Trouble I see“ entstand 1954, spielt auf den bekannten Negrospiritual an und vereint Elemente aus geistlicher Musik, Dodekaphonie und Jazz.

Reinhold Friedrich war 1986 Preisträger beim ARD-Wettbewerb und ist seitdem auf allen wichtigen Podien der Welt zu Gast. Seine CD-Einspielung von „Nobody knows de trouble I see“ wurde mit dem Echo-Klassik ausgezeichnet.



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