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Orgelkultur soll immaterielles Kulturerbe werden

50000 Orgeln und die Kunst des Orgelbaus

BONN. Der Orgelbau und die Orgelmusik sind aus Deutschland für das immaterielle Kulturerbe nominiert. Über die Aufnahme in die Liste entscheidet der zwischenstaatliche Ausschuss der Unesco auf seiner Tagung in der Zeit vom 4. bis 9. Dezember im südkoreanischen Jeju.

veröffentlicht am 22.11.2017 um 14:39 Uhr

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Insgesamt gibt es nach Angaben der deutschen Unesco-Kommission aktuell 35 Vorschläge aus aller Welt, darunter auch die Basler Fastnacht und das Müllerhandwerk aus den Niederlanden.

„Die Orgelkultur ist eine traditionelle Kulturform, die in Deutschland eine wichtige Basis hat“, hieß es. 400 handwerkliche Orgelbaubetriebe mit etwa 2800 Mitarbeitern sowie 3500 hauptamtliche und Zehntausende ehrenamtliche Organisten prägten das Handwerk und die Kunst des Orgelbaus und der Orgelmusik in Deutschland. Ungefähr 50000 Orgeln seien im Einsatz.

Der Ausschuss mit Vertretern aus 24 Staaten entscheidet jährlich über die Aufnahme neuer Kulturformen in die Liste des immateriellen Kulturerbes. Dazu gehören Tanz, Theater und Musik, aber auch Handwerk, Traditionen und Bräuche. Mehr als 400 kulturelle Ausdrucksformen sind bisher registriert.



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