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Kuriose Szene in der Halle

Videobeweis beim Supercup? Das steckte dahinter

HAMELN. Es war die wohl kurioseste Szene beim 12. Dewezet-Supercup: Schiedsrichter Niels Haupt zeigte im Viertelfinale zwischen BW Tündern und dem SV Lachem die aus der Bundesliga bekannte Videobeweis-Geste. Dann lief er zum Bildschirm an der Bande, auf dem der Livestream zu sehen war.

veröffentlicht am 27.01.2019 um 18:12 Uhr

Muschik, Moritz

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Es war die wohl kurioseste Szene des Turniers. Im Viertelfinale zwischen BW Tündern und dem SV Lachem entschied Schiedsrichter Niels Haupt nach einer Grätsche im Strafraum auf Neunmeter für Tündern. Nach Protesten der Lachemer Spieler zeigte der Referee die aus der Bundesliga bekannte Videobeweis-Geste – und lief zum Bildschirm, der hinter der Bande am Regieraum stand. Darauf war der Livestream zu sehen. Nur: Die Szene, um die es ging, wurde dem Schiedsrichter gar nicht eingespielt. Haupt, der vom Badenstedter SC kommt, erklärte: „Das war Show. Wir hatten uns vorher überlegt, als Gag den Videobeweis einzubauen.“ Haupt entschied schließlich auf indirekten Freistoß. In der Halle sorgte die Aktion für einige Lacher.

Weitere interessante Geschichten vom Supercup-Samstag:

Start mit kurzer Verspätung: Da der Andrang vor der Rattenfänger-Halle so groß war, startete das Eröffnungsspiel zwischen Aerzen und Bisperode am Samstag mit fünfminütiger Verspätung. Die Schlange an der Kasse reichte zwischenzeitlich bis zur Unterführung an der Tiefgarage. Das Organisationsteam reagierte prompt, öffnete eine zusätzliche Kasse.

Jürgen Planert ist Hallensprecher und großer Handball-Fan. Foto: pr

Geburtstag in der Halle: Kris-Lennart Müller von Gastgeber Blau-Weiß Tündern feierte seinen 22. Geburtstag am Samstag in der Rattenfänger-Halle. Nach dem Penalty-Schießen um Platz drei spendierte er seiner Mannschaft eine Runde Bier. Sein Fazit: „Es hat Spaß gemacht. Aber ich hätte den Supercup gern gewonnen.“

Mit Trauerflor: Barsinghausen lief mit Trauerflor auf, weil der Zeugwart der Mannschaft wenige Tage vor dem Turnier verstorben war. „Klaus Häussler hat über 50 Jahre alles für den Verein gemacht, er war die gute Seele“, sagte Spieler Patrik Müller. Am Sportplatz in Barsinghausen wurde der Vereinslegende ein Weg gewidmet.

Live mit mehreren Kameras: Erstmals wurde der Supercup live im Internet übertragen. Regisseur Gerrit Storm von Anbieter PPT saß während des gesamten Turniers in der Schiedsrichterkabine – und schaltete zwischen den verschiedenen Kameras hin und her. Vom Livestream profitierte auch der erkrankte Dewezet-Sportredakteur Andreas Rosslan. Da er nicht in der Halle sein konnte, verfolgte er die Spiele live über sein Smartphone im Krankenhausbett. „Ich habe mir extra Datenvolumen hinzugebucht“, sagte Rosslan.

Die Handball-WM läuft mit: Jürgen Planert ist die Supercup-Stimme. Der erfahrene Hallensprecher ist aber auch großer Handball-Fan – und wollte natürlich auf dem Laufenden bleiben, was die Weltmeisterschaft angeht und deutsche Team angeht. So lag neben Laptop, Mischpult und Mikrofon sein Smartphone immer griffbereit.



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