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VfB Hemeringen ist im Soll

Beim Kreisligisten VfB Hemeringen läuft alles nach Plan. Nach dem neunten Platz in der Vorsaison hat Trainer Thilo Klotz in diesem Jahr den Sprung auf Platz sechs im Visier. Immerhin konnten die Verantwortlichen des VfB mit sechs Neuverpflichtungen die Mannschaft gezielt ...

veröffentlicht am 19.01.2011 um 10:22 Uhr
aktualisiert am 19.01.2011 um 11:43 Uhr

Hemeringen

Beim Kreisligisten VfB Hemeringen läuft alles nach Plan. Nach dem neunten Platz in der Vorsaison hat Trainer Thilo Klotz in diesem Jahr den Sprung auf Platz sechs im Visier. Immerhin konnten die Verantwortlichen des VfB mit sechs Neuverpflichtungen die Mannschaft gezielt verstärken. Die Bilanz nach der Hinrunde: acht Siege – sieben Niederlagen. Mit 24 Punkten sind die Kicker vom „Hemeringer Berg“ erst einmal im Soll. So richtig zufrieden ist der Trainer dennoch nicht. „Wir haben einige Punkte verschenkt“, ärgert sich Klotz. Vor allem die 2:5-Heimpleite gegen Spitzenreiter Germania Hagen passte ihm überhaupt nicht in den Kram. Da verspielten seine Jungs bei Dauerregen eine frühe 2:0-Führung und standen am Ende mit leeren Händen da. Nicht nur deshalb heißt in der Rückrunde für den engagierten Übungsleiter das Motto weiterhin „Klotzen, nicht kleckern“. Denn Zufriedenheit zu demonstrieren, ist für Klotz überhaupt nicht das Ding – er will mit seinem Team immer noch ein Stückchen höher hinaus. Allein den Relegationsplatz für den Aufstieg in die Bezirksliga hat man beim VfB abgehakt. „Mit 16 Punkte Rückstand ist der Abstand doch zu groß“, gibt sich Klotz realistisch. Der ganz große Coup ist deshalb auf die kommende Saison verschoben.

Mit der richtigen Einstellung schickt er seine Mannschaft zum Dewezet-Supercup. Außer dem vierten Platz bei TBH-Cup, der aber zur Supercup-Qualifikation reichte, hatte der VfB bei allen anderen Hallenturnieren nicht viel zu bieten. Deshalb gilt für die Hemeringer am Wochenende wieder einmal die legendäre Fußballweisheit des ehemaligen Dortmunder Meisterspielers Alfred „Adi“ Preißler: „Entscheidend is’ auf‘m Platz.“ Und da ist bekanntlich auch in der Halle (fast) alles möglich. Beim großen Finale setzt Thilo Klotz nicht nur auf seinen starken Torwart Marcel Brzesowsky und Top-Torjäger Eugen Fabrizius. Mit den Youngstern Johannes Aprojanz, Mohamed Safwan und Maik Bardehle, der sich zuletzt beim Scap-Cup in Klein Berkel auf den Thron des besten Torjägers schoss, kann er drei weitere Asse aus dem Ärmel ziehen.

 

kf/dos



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