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Spannendes Finale gegen Sparta Göttingen

Premiere: SV Hastenbeck gewinnt Supercup der Frauen

HAMELN. Der SV Hastenbeck hat den Supercup der Frauen gewonnen. Damit trug sich der Hamelner Verein erstmals in die Siegerliste des Turniers ein. Das Team von Spielertrainerin Bianca Lity besiegte in einem dramatischen Finale den Oberligisten Sparta Göttingen nach Neunmeterschießen mit 3:2.

veröffentlicht am 27.01.2019 um 19:09 Uhr

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Im Finale brachte Lara Meier den SVH früh in Führung, ehe 20 Sekunden vor Schluss Laura Klose noch für das Team aus der Universitätsstadt ausglich. Bei der Entscheidung vom Punkt avancierte Luisa Siebrecht dann zur umjubelten Matchwinnerin: Die Torfrau konnte gleich zwei Schüsse parieren und wurde aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen als beste Nummer eins des Turniers ausgezeichnet. „Das kann ich noch gar nicht so richtig glauben“, sagte sie. Ihr Team habe sich freilich Chancen auf den Cup-Gewinn ausgerechnet, sich vor allem aber das Ziel gesetzt, nur nicht wieder wie im Vorjahr früh auszuscheiden. „Das ist uns rundum gelungen, das ist ein ganz tolles Erlebnis.“ Spielertrainerin Bianca Lity ergänzte: „Wir haben in diesem Winter nur selten in der Halle gespielt. Umso mehr freuen wir uns jetzt über diesen Erfolg!“

Das Neunmeterschießen um Platz drei entschied kurz zuvor Hildesheim gegen Broistedt für sich. In dem mit sechs Oberligavereinen bestens besetzten Turnier setzten sich die Favoriten letztlich durch. Hastenbeck ließ Eintracht Bückeberge (4:1), dem TSV Bemerode (2:0) und der Reserve des HSC BW Tündern (4:0) keine Chance und trennte sich 1:1 von Sparta Göttingen, das ebenso gegen Bemerode (4:1), Tündern II (6:0) und Bückeberge (2:0) ohne Niederlage blieb. Im Halbfinale mussten sich beide dann mächtig strecken, um ins Endspiel einzuziehen. Sparta Göttingen feierte ein 1:0 gegen den FC Pfeil Broistedt, und die Hastenbeckerinnen setzen sich 1:0 gegen Vorjahresfinalist PSV Grün-Weiß Hildesheim durch.

Gut startete die Oberliga-Mannschaft von Gastgeber HSC BW Tündern ins Turnier. 1:0 bezwang die Auswahl von Alexander Stamm den SC Deckbergen-Schaumburg und fertigte danach den in all seinen Spielen total überforderten Kreisligisten SG Holzhausen 8:0 ab. Doch dann gab es gegen die Oberligateams von Pfeil Broistedt (2:3) und PSV GW Hildesheim (1:2) zwei knappe und unglückliche Niederlagen. So blieb den Schwalben nur der dritte Rang in ihrer Gruppe und damit lediglich ein Neunmeterschießen um Platz fünf gegen den TSV Bemerode. Das verlor der HSC BW Tündern und musste sich am Ende mit Platz sechs zufriedengeben. Der SC Deckbergen-Schaumburg landete in der Endabrechnung auf Platz sieben – vor BW Tündern II, Eintracht Bückeberge und der SG Holzhausen.

Luisa Siebrecht vom SV Hastenbeck wurde als beste Torhüterin ausgezeichnet. Beste Spielerin wurde Charlotte Bruch (Sparta Göttingen). Die meisten Tore erzielte Annika Ebbighausen (SC Deckbergen-Schaumburg). Foto: nls


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