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Erstmals seit 2015 bleibt der Dewezet-Supercup im Landkreis Hameln-Pyrmont

Alles zum Supercup: Hagen holt den Pott!

HAMELN. Germania Hagen hat das Supercup-Finale gegen Aerzen mit 5:2 gewonnen – und sich damit erstmals die Trophäe gesichert. Einem Team aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont war das zuletzt vor vier Jahren gelungen: Vor den Siegen von Evesen (2018) und Eldagsen (2017, 2016) jubelte 2015 Bisperode.

veröffentlicht am 27.01.2019 um 19:15 Uhr
aktualisiert am 28.01.2019 um 10:50 Uhr

Muschik, Moritz

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Für Florian Büchler ist es eine Premiere. Zum ersten Mal ist der Spieler von Germania Hagen beim Supercup dabei. Und besser hätte es für ihn nicht laufen können: Er gewinnt nicht nur den Supercup, sondern wird auch noch als bester Torschütze ausgezeichnet. Im Finale gegen den MTSV Aerzen trifft Büchler doppelt – genau wie Teamkollege Yousof Issa. Dazu trägt sich Georgios Konstantinidis in die Torschützenliste ein. Die zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Nico Walter (2:1) und Eduard Mittelstädt (3:2) ändern nichts am Ausgang des Spiels. „Es war völlig unerwartet, dass wir gewinnen“, sagt Büchler vor der Siegerehrung: „Wir haben uns als Team toll entwickelt.“

Doppelt freuen darf sich auch Artjom Grincenko. Hagens Keeper wird als bester Torhüter geehrt. „Diese Auszeichnung hat mir noch gefehlt“, sagt er. Schon zweimal zuvor hatte Grincenko den Supercup mit der SG Hameln 74 gewonnen – einmal übrigens zusammen mit Finalgegner Josef Selensky, der vor seiner Zeit beim MTSV Aerzen ebenfalls für die SG 74 gespielt hat. Selensky freut sich über die Auszeichnung als bester Spieler des Turniers, hadert nach dem verlorenen Finale aber auch. „Ich bin etwas enttäuscht, der Finalsieg wäre mir wichtiger gewesen“, meint der 34-Jährige und fügt hinzu: „Vielleicht war das meine letzte Chance, den Supercup nochmal zu gewinnen. Eigentlich wollte ich kürzertreten.“

Dritter wird Gastgeber BW Tündern vor dem TSV Bisperode. Lukas Kramer trifft im Penalty-Schießen entscheidend gegen Bisperodes Torwart Robin Bartels. Vor über 1000 Zuschauern in der ausverkauften und vor Fangesängen bebenden Rattenfänger-Halle hat Tündern sich zuvor in einem brisanten Viertelfinale gegen Titelfavorit SV Lachem durchgesetzt. Lukas Kramer erzielt das 3:2 erst kurz vor Schluss. Extrem spannend dann die Halbfinalspiele, die beide ins Neunmeterschießen gingen. Aerzens Torwart Daniel Sigusch wird gegen Tündern zum Helden, als er die Schüsse von Cristiano Dos Santos und Robin Tegtmeyer pariert. „Ein toller Erfolg für die Mannschaft und für mich persönlich“, sagt Sigusch. Gegen Hagen zieht Aerzen im Finale dann aber den Kürzeren. Die Germanen setzen sich deutlich durch – und verabschieden sich nach der Siegerehrung in eine lange Partynacht …

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Videobeweis: Im Spiel Lachem – Tündern war es soweit. Foto: nls
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Muschik, Moritz
Von Moritz Muschik

Dieser Supercup war super! Singende Fans, bebende Halle, spannende Spiele, tolle Stimmung – und ein verdienter Sieger: Germania Hagen bot grandiosen Hallenfußball, stellt mit Florian Büchler den Torjäger des Turniers und mit Artjom Grincenko den besten Torhüter. Aerzen wird zum Sieger der Herzen, stürmt bis ins Endspiel. Auch sonst bekommen die Zuschauer in der ausverkauften Rattenfänger-Halle extrem viel geboten: Das brisante Viertelfinale zwischen Lachem und Tündern ist nichts für schwache Nerven – und wäre als Endspiel durchgegangen. Und dann: Die Halbfinals gehen ins Neunmeterschießen, die Halle tobt, die Fans flippen – positiv – aus. Ebenso neu wie kurios: der Videobeweis. Möglich macht dies der hervorragende Livestream. Unter dem Strich zählt der Dank an Ausrichter Tündern, die Sponsoren Sparkasse Hameln-Weserbergland, VGH, Bessmann und Citipost – und die Super-Fans dieses Super-Turniers.



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