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Grundschule Auetal: Lehrerinnen Susanne Ewald und Kathrin Ebert bilden Schüler aus, die bei Konflikten vermitteln

Zwölf neue Streitschlichter: "Konzept hat sich bewährt"

Rehren (kdt). Um das Wir-Gefühl zu stärken und Projekte vorzustellen oder Meinungen auszutauschen, treffen sich die Schüler der Grundschule Auetal alle vier Wochen in der Pausenhalle zu einer Schulversammlung. Mit dem neuen Schuljahr wurden auch neue "Streitschlichter" vorgestellt.

veröffentlicht am 11.09.2007 um 00:00 Uhr

Die Lehrerinnen Susanne Ewald (l.) und Kathrin Ebert mit den neu

Nach einem halben Jahr Ausbildung mit den Lehrerinnen Susanne Ewald und Kathrin Ebert trauen sie sich zu, zwischen zwei "Streithähnen" zu vermitteln und Probleme auszuräumen. Stolz nahmen Lea Buddensieck, Benedikt Friedrichs, Pia Schön, Franziska Dux, Alessa Juppe, Chantal Hawra, Thai Link Thie, Jamie Marie Lehmann, Louisa Kuhlmann, Benita Klein, Dennis Pollmer und Marvin Schulz Urkunden, Halsbänder und Namensschilder entgegen, die sie als Erkennungszeichen in den Pausen tragen, um von den anderen Schülern als "Streitschlichter" erkannt zu werden. Sollte es zu einem Streitgespräch kommen, müssen beide Parteien die Regeln für die Mediation einhalten, die lauten: "Ich rede nur, wenn ich dran bin - Ich verletze niemanden mit Worten, Taten oder Gesten - Ich bin ehrlich und suche nach einer Lösung, mit der alle zufrieden sind." Alles, was zwischen Streitschlichtern und Streithähnen besprochen wird, bleibt im Raum und wird nicht nach außen getragen. Sollten Kinder sich ungerecht behandelt fühlen, können sie jeden Dienstag und Donnerstag in der ersten Pause einen Streitschlichter ansprechen, der im Leseraum seine Sprechstunde hat. "Das Konzept hat sich bewährt", weiß Schulleiter Carl Gundlach zu berichten, der mit seinem Kollegium deutlich weniger Probleme an der Schule hat, seitdem es die Streitschlichter gibt.



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