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"Nachschlag" von Friedrich Winkelhake / 30 Hektar Fischteiche im Wald / Gedenksteine für erlegte Hirsche

Zweiter Schnatgang durch Schaumburgs Geschichte

Bad Eilsen (lb). Schaumburgs Grenzen im Wandel der Jahrhunderte und die schönsten Ecken von heute hat Friedrich Winkelhake vor kurzem dem interessierten Publikum zum zweiten Mal im Haus des Gastes präsentiert; die große Resonanz auf die erste Veranstaltung (wir berichteten) hatte die Neuauflage erforderlich gemacht.

veröffentlicht am 07.03.2007 um 00:00 Uhr

"Genau, so ist das": Friedrich Winkelhake (r.) im Gespräch mit e

An diversen Stellwänden waren verschiedenste Karten Schaumburgs zu sehen, mit Hile derer die Grenzveränderungen über die Jahrhunderte deutlich sichtbar wurden. Besonders die vielen Landschaftsaufnahmen, die zum Teil fernab der üblichen Wanderwege gemacht wurden und so auch vielen wanderbegeisterten Besuchern neue Ansichten boten, luden den Betrachter der Schauwände zum kurzen Verweilen ein. Um die alten Schnatgänge wieder zu finden und diese Zusammenschau zu realisieren, wurden über 20 Karten genutzt, mehr als 300 Kilometer abgegangen und weit mehr als 500 Fotos geschossen. Diese gesammelten Information und Impressionen flossen vor allem in den dazu gehörenden Diavortrag ein, den 35 Gäste verfolgten. Aufnahmen, die ohne weitere Informationen wahrscheinlich einem Schweden-Urlaub zugeordnet worden wären, entpuppten sich hier als Schaumburger Originale, genauer gesagt als Originale aus dem Schaumburger Wald. Dass Schloss Baum seinen Namen nicht von irgendeinem Baum aus dem Wald sondern vom Schlagbaum der nahe gelegenen Grenze erhalten hat, konnte man vielleicht gerade noch erahnen. Doch dass beispielsweise im Schaumburger Wald rund 30 Hektar Fischteiche und diverse Gedenksteine an zuerst oder zuletzt erlegte Hirsche von verschiedenen bekannten Herrschaften verteilt sind, wussten die wenigsten. Mit einigen Anekdoten von Wilhelm Busch,über die Fürstenfamilie bis hoch zu Kaiser Wilhelm II. und einer enormen Informationsfülle versorgt, konnten die Gäste abschließend noch Detailfragen klären oder sich einfach Geheimtipps für die nächste Wandertour abholen.



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