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Dr. Marc Lemmermann appelliert an den Rintelner Rat: Nach dem Wahlkampf jetzt mehr Bürgernähe wagen!

Zweiter Anlauf für die Einführung einer Familienkarte

Rinteln (ur). Bestätigt sieht sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Marc Lemmermann in seinem Vorschlag zur Einführung einer "Familienkarte", den er im vergangenen Wahlkampf als Bürgermeisterkandidat gemacht hatte.

veröffentlicht am 19.10.2006 um 00:00 Uhr

"Wenn man diese Anregung durch Verwaltung und Ratsmehrheit damals nicht polemisch zurückgewiesen hätte, könnten Rintelner Familien die damit verbundenen Rabatte und Vergünstigungen längst schon in Anspruch nehmen!" kommentiert Lemmermann angesichts der Tatsache, dass Bürgermeister Klaus Fritzemeier aus Kalletal diese aus Düsseldorf stammende Konzeption inzwischen für seinenBereich aufgenommen und über das Bürgerbüro umgesetzt hat. Dr. Lemmermann: "Kalletal ist sicher einfacher mit Rinteln zu vergleichen als Düsseldorf - oder liegt es nur daran, weil die Idee dort vom amtierenden Bürgermeister kommt?" Der neue CDU-Sprecher setzt nunmehr seine Hoffnung darauf, dass nach diesem Vorstoß einer sozialdemokratisch geführten Nachbargemeinde jetzt auch in Rinteln eine Familienkarte realisiert wird: "Der Wahlkampf ist doch vorbei und jetzt kann zum Wohle Rintelns und seiner Bürger gearbeitet werden." Skeptisch mache ihn allerdings der vielzitierte Satz in der Politik: "Nach der Wahl ist vor der Wahl". Kritisch merkt Lemmermann dazu an: "Dieser Satz muss für die Bürger nicht unbedingt etwas Gutes bedeuten - wenn man nicht wagt, dabei über den eigenen Schatten zu springen!" Die Familienkarte wäre eine Chance dazu.

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