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Zweite Tafel für neue Stifter

Stadthagen. Im Foyer der Kreisverwaltung hat die Stiftertafel der Bürgerstiftung Schaumburg jetzt Gesellschaft bekommen. Neben der Metallplakette mit den Namen der mehr als hundert Gründer prangt eine zweite. Noch enthält sie wenige Zeilen - es sind die Namen der neu Hinzugekommenen -, aber sie soll von jetzt ab Jahr für Jahr ergänzt werden. Zu ihrer schlichten Enthüllung hatte sich Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier eingefunden. Die Handlung selber nahmen Rudolf Krewer, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung, und das Vorstandsmitglied Wilfried Bartels vor.

veröffentlicht am 30.04.2007 um 00:00 Uhr

Enthüllung der zweiten Tafel: Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndre

Bartels hat sich umfassendüber die Materie informiert: "14 000 Stiftungen gibt es in Deutschland. Darunter befinden sich knapp 190 Bürgerstiftungen wie bei uns; sie gaben im Jahr 2006 fast fünf Millionen Euro für Vorhaben unter dem Leitspruch ?Bürger für Bürger' aus. 104 davon erhielten zum ersten Mal das nach strengen Maßstäben vergebene Gütesiegel. Schaumburg war dabei." Die Bürgerstiftung Schaumburg ist bekanntlich noch sehr neu, gegründet Ende 2004 mit etwa 270 000 Euro Stiftungskapital. Sie hat sich vorgenommen, Bildung und Erziehung im weiten Sinne dieser Begriffe zu fördern. Sie konnte nun zum ersten Mal 30 000 Euro dafür bereitstellen, die Summe kommt aus Zinserträgen und Spenden. Einige Beispiele: Ein Kinderbetreuungsprojekt in Rinteln wurde unterstützt, ein Zuschuss zum Stadthäger Integrationsfest "Fiskus" gegeben, vier Grundschulen in Stadthagen bekamen Hilfe zur Woche des Buches. Bei der Bürgerstiftung Schaumburg wirken fünf Vorstandsmitglieder, an der Spitze Hermann Stoevesandt, übergeordnet ist ein Stiftungsrat. Es handelt sich um strikte Ehrenämter. Beim gegenwärtigen Umfang gelinge es sogar immer noch, wie Rudolf Krewer betonte, ohne Bürokosten auszukommen. Selbstverständlich hofft man auf ständiges Anwachsen, Einzahlungen weiteren Stiftungskapitals (Mindestbetrag 1000 Euro) sind also hoch willkommen. Sie werden von der steuerlichen Seite her wegen ihrer segensreichen Wirkungen begünstigt. "Wir müssen unsere Stiftung und ihre Arbeit erst noch richtig bekannt machen", sagte Krewer, "dann wird sich die zweite Stiftertafel bald mit Namen füllen."



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