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Beirat der Aktion Kinderhilfe e. V. mit Friedrich-Wilhelm Kaup erweitert

Zwei weitere Projekte werden gefördert

HAMELN. Die Aktion Kinderhilfe, kurz AkKi, unter Vorsitz von Michaela Bahlmann, hat in der Jahreshauptversammlung einstimmig entschieden, zwei weitere Projekte für Kinder in Hameln, neben den bekannten Projekten, finanziell zu fördern.

veröffentlicht am 22.02.2018 um 00:00 Uhr

Der Vorstand der Aktion Kinderhilfe e. V. mit, v. li.: Michaela Bahlmann, Anette Füßel, Johannes Emmel, Kerstin Jedecke, Beate Niemeyer und Christel Wolten. FOTO: UL

Autor:

ulrike truchsess

Das betrifft einerseits die Aktion „kleine Raben lernen fliegen“ der Wilhelm-Raabe-Grundschule an der Königstraße, die Martina Markut den 15 AkKi-Mitgliedern vorstellte. Dabei handelt es sich um die Unterstützung von Grundschülern durch Gymnasialschüler ab der 10. Klasse, zweimal wöchentlich trifft sich der Große mit dem Kleinen eine Stunde lang in der Schule, um ihm oder ihr Beistand zu leisten, eine zielführende Arbeitshaltung entwickeln zu können, also die Hefte zu pflegen, die Hausarbeiten zu machen, das Erlernte zu wiederholen, damit sich bei dem Grundschüler die Grundfertigkeiten im Schulalltag einprägen. Denn oft sind dies schon Dinge, die sie daran hindern, so gut mitzukommen, wie ihre Mitschüler aus behüteten Elternhäusern. Begleitet werden die Schüler dabei von der Pädagogin und Seminarleiterin Martina Markut. Mit der finanziellen Unterstützung in Höhe von 4500 Euro will AkKi die Gymnasiasten motivieren, den kleinen Raben das Fliegen zu lehren.

Bei einem weiteren Projekt an der Heinrichstraße geht es um die Finanzierung einer Kochkraft für den Freispielbereich im Fuchsbau. Der Fuchsbau ist ein Natur-Erlebnis-Garten für Kindergärten, Schulkinder und Bürger. Mit der neuen Küche in dem Gartenhaus ergibt sich die Möglichkeit, mit den Kindern und Eltern der Freispielgruppen zu kochen. Eine Kochkraft kann dank der Unterstützung von AkKi künftig stundenweise Unterstützung leisten, 1500 Euro reichen dem Fuchsbau dafür aus, wie der Vorsitzende Detlef Pandel erläutert. Weiterhin unterstützt werden kann dank der Spenden und Mitgliedsbeiträge die Aktion Schüler helfen Schüler beim Kinderschutzbund mit 7500 Euro, das Mädchencafé No Limits vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) mit 16 000 Euro, die Pekip-Babykurse mit 1500 Euro, die Schularbeitenhilfe vom SkF mit 2400 Euro sowie eine Honorarkraft mit 3600 Euro. Auch die Arbeit der Caritas in der Haltestelle in Afferde wird mit 9250 Euro unterstützt, ebenso die dortige Arbeit des Vereins Spätaussiedler und deutsche Rückwanderer (SDR) mit 6000 Euro. Das DRK-Stadtteilprojekt Südstadt wird mit 5625 Euro unterstützt, das Klettern und therapeutische Reiten in der Heinrich-Kielhorn-Schule wird mit 850 Euro von AkKi gefördert. Die Verwaltungskosten von AkKi belaufen sich in diesem Jahr auf rund 1500 Euro. Insgesamt beträgt die Ausgabensumme von AkKi in diesem Jahr 60 826 Euro.

Einstimmig wiedergewählt wurde der bisherige achtköpfige Beirat des Vereins, bestehend aus Heinrich Fockenbrock, Gisela Grimme, Reinhold Marx, Klaus Meyer, Hans Niemeyer, Bernhard Niepelt, Herbert Rohde, Simone Soulier. Neu aufgenommen in den Beirat wurde Friedrich-Wilhelm Kaup. Der Verein hat aktuell 119 Mitglieder und freut sich über jedes weitere Mitglied. Um weitere Spenden für die Unterstützung der pädagogischen Arbeit für Kinder in Hameln zu erhalten, veranstaltet der Lions Club Hameln mit dem Rotary Club Hameln am Sonntag, 23. September, in der Marktkirche ein Benefizkonzert für AkKi mit dem jungen Vokalensemble aus Hannover. Gedankt wurde den bisherigen Unterstützern von AkKi, Firmen und ihren Mitarbeitern. AkKi konnte gerade eine Spende vom FiZ entgegennehmen, 500 Euro Erlös vom Keksverkauf. Der Vorstand von AkKi dankt im Namen der Kinder, die der Verein mit den unterschiedlichen Aktionen fördern kann, ausdrücklich allen Unterstützern und hofft, dass dieUnterstützung nicht nachlässt.

Bei Regen geht’s im Fuchsbau ins Zirkuszelt. Der Untergrund wird jetzt gepflastert.
  • Bei Regen geht’s im Fuchsbau ins Zirkuszelt. Der Untergrund wird jetzt gepflastert.


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