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Toller Start für Pyrmonter beim Regionalligisten Halberstadt

Zwei Tore gegen Magath! Büchler Liebling der Fans

Die Zeit der Leiden ist vorbei! Nach Schulteroperation und Schienbeinbruch nimmt Florian Büchler in der Regionalliga endlich wieder Fahrt auf. Aber nicht mehr im Norden bei Hannover 96 II, für die er in der 4. Liga in 57 Spielen acht Treffer erzielte. Den 23-jährigen Bad Pyrmonter, der gegen den VfL Bochum auch einmal Bundesligaluft schnuppern durfte, zog es in den Osten. Beim 1. FC Germania Halberstadt geht er künftig das Abenteuer Regionalliga Nordost an.

veröffentlicht am 22.07.2012 um 19:17 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Für „Flo“ ist der Nordosten kein Niemandsland, schließlich erblickte er 1988 im brandenburgischen Lauchhammer das Licht der Welt. „Daran kann ich mich aber nicht mehr erinnern. Ich bin Pyrmonter“, gibt er zu. Verständlich, denn schon seit 1990 lebt er in der Kurstadt.

In der Stadt am Nordrand des Harzes spielte sich der 1,86 Meter große Stürmer spätestens am Samstag bei der Stadioneinweihung in die Herzen der Fans. Die sanierte Arena in der Domstadt heißt zwar Friedensstadion, doch vom Frieden bekam Bundesligist Wolfsburg bei seinem Auftritt nicht viel zu spüren. Den „Wölfen“ sagten die Germanen gleich den Kampf an. Und in der ersten Reihe stand Florian Büchler. Der hatte VfL-Coach Felix Magath schon in der ersten Halbzeit ganz gewaltig auf die Palme gebracht. Zwar hatten Dost und Helmes die „Wölfe“ zweimal nach vorn geschossen, doch die hatten die Rechnung ohne Büchler gemacht. Der fackelte nicht lange, erzielte beide Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich und versetzte nicht nur die Germanen-Fans in Jubelstimmung. Nach dem „Pyrmonter“ Doppelschlag strahlte auch seine Freundin Christin auf der Tribüne. Nach 65 Minuten gönnte ihm sein neuer Trainer Willi Kronhardt die wohlverdiente Auswechslung. Da hatte sein Wolfsburger Kollege Srdjan Lakic ebenfalls per Doppelpack für den 4:2-Endstand gesorgt. Neben Wolfsburgs Trainer war Büchler nach dem Spiel ein viel gefragter Akteur. Für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), egal, ob Fernsehen oder Radio, war der Doppel-Torschütze nicht nur ein begehrter, sondern auch ein locker auftretender Interview-Partner.

An das Leben in der Domstadt hat sich der Pyrmonter schon gewöhnt. Der Umzug von Hannover in die vor allem durch die „Halberstädter Würstchen“ bekannte Stadt verlief schon vor drei Wochen problemlos. Mit dem Würstchen hat Florian Büchler aber nicht viel am Hut, für ihn geht es ab dem 12. August um Tore und Punkte in der Regionalliga. Dann startet er mit Germania beim ZFC Meuselwitz in die neue Saison.

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  • Florian Büchler freut sich auf die neue Regionalliga-Saison.

In Meuselwitz trifft er gleich auf einen alten Bekannten. Denn in der schmucken ZFC-Arena geht mit Sebastian Latowski ein zweiter Fußballer aus dem Kreis Hameln-Pyrmont auf Torjagd. Der in Hachmühlen geborene Angreifer spielte bis zur C-Jugend bei Preußen Hameln 07, ehe er zu Hannover 96 wechselte. Nach einem einjährigen Zwischenspiel bei Eintracht Braunschweig II zog es den 22-jährigen Vollblutstürmer Latowski im Sommer 2011 in den tiefsten Winkel Thüringens. Und da hat er richtig Fuß gefasst. 25 Einsätze und fünf Tore lautete seine Bilanz in der Saison 2011/12.

Zwei Torjäger unter sich: Florian Büchler (re.) und Wolfsburgs Srdjan Lakic zeigten beim Duell in Halberstadt ihre Stürmerqualitäten gleich im Doppelpack.

Fotos (2): kf



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