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Weserfähre ab 2008 mit drei Fährleuten / Kapazität für Ferienfahrplan

Zwei neue Steuermänner heuern an

Varenholz/Veltheim (who). Ab sofort müssen Wanderer und Radwanderer wieder auf die Fährverbindung vom Varenholzer Weserufer auf die Veltheimer Seite verzichten. Das Schiffchen ist bis zum Frühjahr in die Winterpause gegangen, wird aber mit drei Fährleuten in die neue Saison starten können.

veröffentlicht am 03.11.2007 um 00:00 Uhr

Fährmann Alfred Huck (v.l.) hat für die neue Saison neue Kollege

Der Heimat- und Verkehrsverein Varenholz-Stemmen hat die kleine Weserfähre mit der gewohnten kleinen Party bei Bratwurst und Stippgrütze am Anleger auf der Lipper Seite verabschiedet. Dabei stellte der Ehrenvorsitzende des Vereins, Wilfried Potthast, mit Wilhelm Gröne aus Bösingfeld einen der beiden neuen Fährmänner persönlich vor. Der Extertaler bringt beste Voraussetzungen für seine neue Aufgabe mit, weil er zwischen 1959 und 1965 sogar selber zur See gefahren ist. "Ich bin immer noch tüchtig mit dem Wasser verbunden", erklärt Gröne. Für die Zeit nach dem Berufsleben hat er jetzt das "Patent für Binnenlandflussfähren" erworben. "Ich wollte nichteinfach nur noch auf dem Sofa sitzen und warten, bis der Tag vorbeigeht", erklärt er. Der zweite neue Mann am Steuer neben Alfred Huck, der in den letzten beiden Jahren den Fahrdienst quasi alleine versehen hatte, ist Winfried Lammich aus Hessisch Oldendorf. Sein Interesse am Schippern von Fähren hat er entdeckt, als er während seiner Arbeit bei der Straßenmeisterei Hameln bei Hochwasser Fährenzufahrten absperren musste. Seit 1995 steht er bereits regelmäßig im Kommandostand der Großenwiedener Fähre, die durch einen starken Dieselmotor angetrieben wird und auch schwere landwirtschaftliche Fuhrwerke über die Weser setzt. Lammich hatte davon gehört, dass für die Verbindung über die Weser von Varenholz nach Veltheim zusätzliche Fährmänner gebraucht wurden. Weil er in Großenwieden zweiter Mann ist und noch Zeit für zusätzliche Dienste und sowieso Spaß am Umgang mit Menschen Spaß hatte, hat er auf der Fähre von Veltheim nach Varenholz angeheuert. "Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir für 2008 jetzt sogar drei Fährmänner haben und dass Alfred Huck künftig entlastet werden kann", erklärt Wilfried Potthast. Damit sei sogar der tägliche Fährbetrieb während der Schulferien von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen möglich", denkt er laut nach. Der Bedarf dafür sei da, habe sogar der verregnete Sommer 2007 deutlich gezeigt. Zusätzlich sei auch festzustellen gewesen, dass die Fährverbindung nicht nur für Radwanderer, sondern auch für die Camper vom nahen Stemmer See eine echte Attraktion sei.



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