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Umbau des Feuerwehrhauses geht in die Schlussphase / Fluchttreppe installiert

Zwei Kilometer Elektrokabel verlegt

Rolfshagen (la). Im Sommer 2006 hat die Ortsfeuerwehr in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und verschiedenen Firmen mit dem Umbau des Feuerwehrgerätehauses begonnen, der jetzt in seine Schlussphase geht. "Im Frühsommer wollen wir Einweihung feiern", sagte Ortsbrandmeister Rüdiger Teich.

veröffentlicht am 08.02.2008 um 00:00 Uhr

Starkstromelektriker Klaus Werner hat denÜberblick über die unzä

Unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurden hier abgeleistet. "Es ist, wie wohl bei jeder Renovierung, einiges Unvorhergesehenes an Arbeit angefallen", sagte Teich. So mussten Decken erneuert werden, die nicht mehr zu erneuern waren, der Hof wurde gepflastert und vieles mehr. Gestern wurde per Autokran die Außentreppe aus Stahl angebracht, die der Brandschutz vorschreibt. "Dazu haben wir vorher bereits einen starken Stahlwinkel am Haus angebracht, der mit langen Hülsen und Schrauben verankert wurde", erklärte Burkhard Heuser vom Bauhof der Gemeinde Auetal. Im Gebäude läuft seit einigen Wochen die neue Heizung, das Treppenhaus ist fast fertig und muss nur noch tapeziert und gestrichen werden. Im neuen Schulungsraum im Obergeschoss fehlt noch der Fußbodenbelag. Fleißig tapeziert haben in den vergangenen Wochen Dittmar Teich und Dieter Zoche, die dabei inzwischen ein eingespieltes Team sind. "In der Fahrzeughalle muss nur noch die Abgas-Absauganlage installiert werden. Das geschieht in Kürze", sagte der Ortsbrandmeister. Einen riesigen Aufwand haben die "Elektriker" betrieben. "Wir haben viele Meter Kabelkanäle und etwa zwei Kilometer Kabel verlegt", sagte Klaus Werner und deutete auf den Verteilerkasten, von dem beeindruckend viele Leitungen abgehen. "Wir haben mehrere Schaltkreise installiert", erläuterte Werner. So sei es möglich, alle Bereiche in der Fahrzeughalle getrennt und von verschiedenenSchaltern aus zu bedienen. Dabei sind auch der Schulungs- und der Aufenthaltsraum sowie die Küche mit eigenem Stromkreis ausgestattet worden. "90 Prozent der Elektroarbeiten sind fertig, und den Rest schaffen wir auch noch", sagte Werner und setzte seine Arbeit fort. Jede Menge zu tun hat Daniela Kessler. Immer wieder hat sie dafür gesorgt, dass es wenigstens halbwegs sauber ist und dabei viele Eimer Dreck in die Container geschleppt. Jetzt kann sie sich über "Feinarbeiten" freuen. "Ohne ihre Unterstützung sähe es schlimm in den Räumen aus", gab Rüdiger Teich zu und dankte der "Putzfee".

Burkhard Heuser vom Bauhof der Gemeinde Auetal zieht die Schraub
  • Burkhard Heuser vom Bauhof der Gemeinde Auetal zieht die Schrauben der Fluchttreppe fest und installiert das Geländer.

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