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Wohnraumsuche doch noch erfolgreich

Zwei Infoabende zur aktuellen Flüchtlingslage

Samtgemeinde Nienstädt. Die Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge ist in der Samtgemeinde Nienstädt zunächst schleppend angelaufen. Die Resonanz auf den Aufruf von Samtgemeinde und Mitgliedsgemeinden war in den ersten Wochen eher mau. Das hat sich zur Erleichterung des Samtgemeindebürgermeisters mittlerweile geändert. „Wir haben eine ganze Reihe Räume zur Vermietung angeboten bekommen“, teilte Ditmar Köritz mit.

veröffentlicht am 18.11.2015 um 17:18 Uhr
aktualisiert am 18.11.2015 um 21:18 Uhr

Einen Überblick über den aktuellen Stand der Flüchtlingssituation und -unterbringung möchte die Samtgemeindeverwaltung allen Einwohnern nun im Zuge von zwei Informationsveranstaltungen bieten.

Da die Verwaltung mit einem großen Interesse der Bürger rechnet, wird es zwei Termine geben. Am Dienstag, 24. November, sind die Bürger in die Aula der Grundschule Nienstädt, Bahnhofstraße 1, eingeladen. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Außer Mitarbeitern der Samtgemeinde ist auch die Arbeiterwohlfahrt (Awo) vertreten, kündigt Köritz an.

Ein zweiter Infoabend findet am Mittwoch, 25. November, im Gemeindesaal der Kirchengemeinde Seggebruch an der Schachtstraße statt. Los geht es um 19 Uhr. Bei diesem Termin wird kein Vertreter der Awo, dafür aber ein Mitarbeiter des Landkreises dabei sein.

Voraussichtlich rund 150 bis 160 Flüchtlinge soll die Samtgemeinde bis Ende Januar unterbringen. Die Mitgliedskommunen haben jeweils eine Immobilie zu diesem Zweck erworben. Die meisten Wohnungen, die von den Bürgern angeboten wurden, werden Köritz zufolge erst Anfang des nächsten Jahres frei. Häufig handele es sich dabei um Wohnungen, die nach einem Todesfall frei geworden sind.

Seit Mitte Oktober hat die Samtgemeinde mit Unterstützung der Mitgliedsgemeinden die Aufgabe der Wohnraumbeschaffung zur Unterbringung von Flüchtlingen übernommen. Zusammen mit den Mitarbeitern des Landkreises, den Flüchtlingssozialarbeitern der Awo und den ehrenamtlichen Helfern sei die Bewältigung „dieser großen gesellschaftlichen Herausforderung auf eine noch breitere Basis“ gestellt worden, heißt es in der Einladung der Samtgemeindeverwaltung, die auf großes Interesse hofft.kil



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