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VfL Bückeburg muss nach der 0:7-Pleite gegen Hildesheim ebenfalls zittern

Zwei bittere Pillen im Abstiegskampf ASC verliert nach 1:4 den Anschluss

Frauenfußball (pm). Der ASC Pollhagen-Nordsehl hat in der Bezirksoberliga durch das 1:4 beim Drittletzten SV Friesen Lembruch den Anschluss ans rettende Ufer zunächst verloren. Die Niederlage im Sechs-Punkte-Spiel bedeutet für das Schlusslicht, das am Dümmer See nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen konnte, nun sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat.

veröffentlicht am 28.11.2006 um 00:00 Uhr

VfL-Angreiferin Jennifer Hennings (r.) spielte wieder im Feld, k

Dabei sah es anfangs gut aus für den Gast. Der ASC war leicht spielbestimmend und hatte eine Riesenmöglichkeit, als Monique Stahlhut (2. Minute) aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten traf. Ein unglückliches Gegentor veränderte alles. Nachdem der Schuss von Sonja Hahn (16.) zum 0:1 unhaltbar abgefälscht wurde, verloren die Pollhägerinnen komplett den Faden. Die Friesen übernahmen das Kommando und erhöhten bis zur Halbzeitpause gegen den ohne Lena Dittmann und Lorina Kowalski angetretenen ASC durch Treffer von Mandy Herrmann (32.) und Kerstin Göhlke (45.) auf 3:0. Die Gäste kamen wieder erstarkt aus der Kabine, und schöpften nach dem Anschlusstor durch Neuzugang Miriam Kosche, die ihren ersten Treffer für den ASC erzielte, auf Vorarbeit von Janine Mensching (51.) neuen Mut. Die Friesen behielten aber kühlen Kopf und setzten gegen das beherzte Anrennen der Gäste einen entscheidenden Konter, den Nicole Hinz zum 4:1-Endstand nutzte. ASC: Konkowski, Daseler, Hitzemann, Biesterfeld, Pfaab, Kosche, Mensching, C. Rolfs, Stahlhut, Neumann, J. Wilkening, Breuel. Der erhoffte Befreiungsschlag gegen den drohenden Abstieg ist dem VfL Bückeburg nicht gelungen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Rudolf unterlag dem PSV Hildesheim sehr deutlich mit 0:7 und bleibt damit weiterhin im Tabellenkeller stecken. Was sich der VfL nach der knappen Auswärtsniederlage (0:1) vor drei Wochen vorgenommen hatte, ging nicht auf. Die Gäste traten ganz anders auf, als im Hinspiel und spielten den VfL schwindelig. "Gegen diese starke Hildesheimer Mannschaft hatten wir zu keiner Zeit eine Chance. Der PSV war in allen Belangen die bessere Mannschaft und auch das Ergebnis ist in dieser Höhe verdient", fasste der VfL-Coach zusammen. Trotz der Rückkehr von Torjägerin Hatixhe Beqiri ins Team und dem Wechsel von Jennifer Hennings aus dem Tor zurück in die Offensive gab es keine torgefährlichen Aktionen der Gastgeberinnen zu notieren. Stattdessen kombinierten die Hildesheimerinnen nach Belieben und erzielten in der 16. Minute durch einen Fernschuss von Susanne Möller das 1:0. Zum Halbzeitstand von 3:0 hatten noch Christina Rolff (23.) und Jana Bruns (44.) ihre Erfolgserlebnisse. Auch nach dem Wechsel fanden die bemühten Bückeburgerinnen nie die richtige Einstellung zum Gegner. Das freute Nadine Selzer, die dreimal in den VfL-Kasten traf (53., 62., 85.) und nur deshalb den Hattrick verpasste, weil ihr ihre Teamkameradin Stefanie Wagener in der 58. Minute mit ihrem Tor zum 5:0 in die Parade fuhr. VfL: Ferdane Beqiri, Kögler, Stahlhut, Bauer, Hatixhe Beqiri, Hundsdorff, Gellermann, Hennings, Schlupp, Remedios, Müller.

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