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Zwei Strichzeichnungen bereichern Sammlung in Wiedensahl

Zuwachs für Ursula-Janus-Stiftung

Wiedensahl. Die rund 1000 Kunstwerke umfassende Ursula-Janus-Stiftung des Wiedensahler Heimatbundes ist um zwei weitere Exponate reicher. „Schaumburger Leibzucht 47“ und „Schaumburger Haus“ heißen die beiden Strichzeichnungen aus der Feder der 1913 in Schlesien geborenen und 2007 in Stadthagen verstorbenen Kunstlehrerin, die nun dank Christoph Scholz aus Burgwedel über Umwege in Wiedensahl ihren Platz gefunden haben.

veröffentlicht am 22.06.2014 um 20:35 Uhr

Die Geschichte der beiden Werke ist lang. Bereits 1978 bekam Margarete Scholz, von Christoph Scholz nur „Tante Grete“ genannt, die Zeichnungen von Ursula Janus zu ihrem 80. Geburtstag geschenkt. Zwischen beiden Familien gab es seit der Vertreibung aus Schlesien enge freundschaftliche Beziehungen. Für Christoph Scholz, der die beiden Werke von Margarete Scholz geerbt hat, war klar: Die Zeichnungen müssen jetzt endlich dahin, wohin sie gehören, nämlich in die Stiftung nach Wiedensahl.

Erfreut über die Vergrößerung der Kunstsammlung nahm Adolf Peeck, Vorsitzender des Heimatbundes Wiedensahl, die beiden Zeichnungen von Christoph Scholz, der in Begleitung des Historikers und Archivars Hans Cymorek angereist war, entgegen.

Anlässlich von Sonderausstellungen im Museum im Alten Pfarrhaus sollen die beiden Zeichnungen auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. jed



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