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Neue Exten-Homepage vorgestellt / Auswanderer und ehemalige Einwohner melden sich

Zurück zu den Wurzeln - per Mausklick

Exten (who). "Wir wollten im Internet eine Anlaufstelle für unseren Ort schaffen." So stellt Bernd Kirchhoff eins der jüngsten Kinder des Heimatvereins Exten vor: die neue Homepage des Ortes.

veröffentlicht am 16.12.2008 um 00:00 Uhr

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Der Vereins-Schriftführer war durch die intensive Beschäftigung mit der Geschichte seines Heimatdorfes auf den Gedanken gekommen, mit einer eigenen Homepage Exten im Internet präsent zu machen. Seit dem Start der Homepage Anfang des Jahres wurde die Seite über 100 000 Mal aufgerufen, wie ein Zähler auf der Seite zeigt. Das 1112 Jahre alte Exten ist "reich an Geschichte und interessanten Geschichten", ist Kirchhoffüberzeugt - nicht zuletzt, seitdem die Homepage im Netz steht. Neben dem Parade- und Vorzeigeobjekt "Unterer Eisenhammer" gibt es auf der Seite viel zu entdecken. "Natürlich ist das Rittergut eine Fundgrube", sagt Kirchhoff. Auf etlichen Seiten ist die Geschichte des Gutes und der Familie von Wartensleben angewachsen, die den Herrensitz seit 1545 maßgeblich ausgebaut und geprägt hat. Damals hatte Jost oder Jobst von Wartensleben das Rittergut übernommen, dasseinen Verwandten, den von Eckerstens, gehört hatte. In deren Ahnenreihe gehörte mit Otto I. von Eckersten sogar ein berüchtigter Raubritter. Die nachfolgenden Generationen der von Wartenslebens waren rechtschaffene Leute, hat Kirchhoff festgestellt. Und: Die Nachfahren eines nachfolgenden Besitzers mit Namen von Wadenburg sind im 19. Jahrhundert in die USA ausgewandert. "So hat sich aus Kalifornien eine Frau aus der Familie gemeldet, die im Internet nach Spuren ihrer Vorfahren gesucht hat", erklärt Kirchhoff. Barbara Wadenburg heiße sie und ihr Urururgroßvater stamme vom Rittergut in Exten. Inzwischen habe Barbara Wadenburg über die Verbindung mit der Exten-Homepage eine andere Nachfahrin von Auswanderern aus Exten kennengelernt. Diese stamme aus der Familie Stock. Mit dem Familiennamen Stewart lebe sie seit 1996 in Nevada. "Die beiden Frauen haben sich sogar schon getroffen, um Informationen über Exten auszutauschen", erzählt Kirchhoff. Er hat beobachtet, dass die Extener Verbindungen wachsen: Auch ehemalige Extener, die ihre Kindheit im Dorf verbracht hätten und später verzogen seien, suchten per Mausklick Kontakt zu ihrem früheren Heimatort. Ein Beispiel sei eine Frau Uhlmann-Schütte aus Norddeutschland, "die in den vierziger Jahren auf dem Kehl bei Baron von Rössing gewohnt hat". Der Heimatverein und Bernd Kirchhoff sind gespannt, was sich noch allesüber die Homepage entwickeln wird. Sie ist im Internet zu finden unter: www.heimatverein-exten.de.



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