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Holzhausen feiert wieder an drei Tagen mit neuem Festwirt und regionalen Versorgern

Zurück zu den Wurzeln

HOLZHAUSEN. Drei Tage Feiern, und das auf höchstem Niveau – dem Schützenverein Holzhausen kann man bescheinigen, dass sein Konzept „Back to the roots“ von Freitag bis Sonntag voll aufging.

veröffentlicht am 25.06.2019 um 15:05 Uhr

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Reporter

Ein buntes abwechslungsreiches Programm, engagierte Vereinsmitglieder und die große Akzeptanz durch die Holzhäuser Bevölkerung zeigten, dass Tradition, wird sie frisch und schwungvoll weiterentwickelt, in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen kann. Schon die Königsproklamation der neuen Königsgesellschaft am Freitagabend bot ein würdiges Ereignis, als die scheidende Königsgesellschaft um König Helmut Lindner und Königin Rita Lindner feierlich ihre Ämter und Insignien an den neuen König Peter Xylander und seine Königin und Ehefrau Ille übergaben. Präsident Sebastian Eicke konnte in allen Disziplinen neue Würdenträger vorstellen, und das mit Gästen und befreundeten Vereinen proppenvolle Festzelt bebte vom Applaus. Holzhausen nahm „sein“ Schützenfest an, und der Besuch, auch von vielen jungen Leuten und dem großen Zuspruch für die zahlreichen Schausteller auf dem Schützenplatz, zeigte, dass der Verein den richtigen Nerv getroffen hatte. Im Zelt gab die Partyband „Crossfader“ ordentlich Gas, und, nachdem die Königsgesellschaft in feierlichen Roben und schneidig uniformiert die ersten Tänze absolviert hatte, zogen die Gäste allmählich nach. Heiße Schlagermusik wummerte im Disco-Beat, auf der Tanzfläche drängelten sich Jung und Alt, Schweiß und Getränke flossen in Strömen, und die letzten Gäste gingen erst am hellen Morgen. Von vielen Schaulustigen beobachtet zog der lange Festzug am Samstagnachmittag vom Schloss zum Festplatz, nahm wegen der Baustelle in der Schillerstraße einen Umweg über die Emmernstraße, Immanuel-Kant-Straße und Mühlenstraße, und geriet etwas durcheinander. Denn der Hellas-Grill versorgte die Marschierer mit kühlen Getränken, was für den Weitermarsch zum Festzelt wieder motivierte. Strahlend wie das Wetter auch die Mienen beim Holzhäuser Schützenverein, denn die Kreiskönigsproklamation gestaltete sich kurz und knackig, dann stieg die Party im Festzelt mit DJMac-Partytime. Und wieder füllte sich das urige Hagemann-Zelt. Wer in der Tageshitze noch draußen gesessen hatte, kam in den Schatten und tanzte. Beste Stimmung, fetzige Musik und dann ein Wermutstropfen. Jugendliche Vandalen, so Präsident Sebastian Eicke am Sonntagvormittag beim Katerfrühstück, hatten auf dem Festplatz randaliert, Gläser zerschmissen und die Randale bis auf den benachbarten Kinderspielplatz ausgedehnt, so dass gegen die „Vollidioten“ vier Polizeieinsätze notwendig wurden. Trotzdem konnte das Fazit, das Eicke über das Schützenfest zog, nur positiv sein. „Es waren drei Tage allererste Sahne“, resümierte der Präsident. Das Motto „Back to the roots“ habe sich bewährt, und auch der Wechsel des Festwirts sowie die regionalen Versorger und die Musik aus der Region seien begeistert aufgenommen worden. Das Katerfrühstück rundete ein rundum gelungenes Schützenfest ab, das Sonneborner Blasorchester gab sein Bestes, und der Holzhäuser Schützenverein ist wieder zurück auf der Bühne der großen Schützenfeste im Stadtgebiet.

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Viel Prominenz beim Katerfrühstück. Harald Schmidt (re.) verteilt Brötchen. FOTO: Rudi Rudolph


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