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Opels Antwort auf all die deutschen Möchtegern-Gelände-Kleinwagen

Zur Teatime mit dem Mokka fahren: Dieser SUV ist nicht nur fürs Gelände

veröffentlicht am 01.12.2012 um 00:00 Uhr

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Autor:

Henner-E. Kerl

Fast erinnert alles an Zeiten, da sich keiner um Opel Sorgen machte, da die neuen Modelle aus Rüsselsheim mit Ungeduld erwartet und begeistert aufgenommen wurden: Schon ehe der Opel Mokka zu den Händlern kommt, liegen laut Konzernmeldung bereits 40 000 Vorbestellungen für ihn vor, und in der Tat: Wer dem Neuling erstmals begegnet, wird kaum glauben, dass viele schon den Abgesang auf die deutsche GM-Tochter angestimmt haben.

Der Opel Mokka ist ein völlig neues Auto. In einer Klasse, die bisher im Regal deutscher Hersteller fehlte. Denn er ist ein subkompakter SUV, ein geländegängiger Kleinwagen also. Mit seinem bulligen, aber dennoch sportlich eleganten Design, mit seinem gelungenen und hochwertigen Interieur und vor allem mit seinen ansprechenden Fahrleistungen dürfte er den Markt kräftig aufmischen. Dabei muss er die Mitbewerber wie den Mini Countryman, Nissan Juke oder Skoda Yeti und die angekündigten Konkurrenten von Ford und VW nicht fürchten.

Der Mokka macht Spaß. Die hohe und komfortable Position, die man in den Ergonomiesitzen mit dem Gütesiegel der Aktion „Gesunder Rücken“ einnimmt, schafft den für Geländewagen bekannt guten Überblick. Das immer beliebter werdende SUV-Gefühl wird verstärkt, gönnt man ihm Allradantrieb. Der arbeitet automatisch und lässt den Wagen auf trockener Straße im Frontantriebsmodus fahren. Verlieren die Vorderräder bei Nässe, Schnee oder in Kurven die Traktion, leitet die Bordelektronik die Antriebskraft auch nach hinten – ein dickes Plus für mehr Sicherheit.

Der Mokka ist ganz klar als Opel auszumachen. Seine Vorteile gegenüber den Mitbewerbern: er fährt in einer Fahrzeugklasse, die es bis dato nicht gab, hat serienmäßig ein Start/Stopp-System an Bord und ist viel früher auf dem Markt als die angekündigten Fahrzeuge von Ford oder VW. Fotos: we.

Zum Start bietet Opel für den Mokka drei Motorisierungen. Sie alle sind mit Schaltgetriebe ausgerüstet und verfügen serienmäßig über das Kraftstoff sparende Start/Stopp-System. Statt des etwas trägen Basistriebwerks (1,6 Liter / 115 PS) sollte man für den unbeschwerten Fahrspaß den 140 PS starken 1,4 Liter-Turbo mit Sechsgang-Getriebe (2013 auch mit Automatik erhältlich) und Allradantrieb wählen. Er zeigt sich durchzugsstark, agil und zudem verbrauchsarm. Immerhin bringt er den 1,4 Tonnen schweren SUV in nur 9,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und macht ihn bis zu 190 km/h schnell. Das sind für ein solches Fahrzeug durchaus akzeptable und ausreichende Werte, zumal der Kraftstoffverbrauch bei lediglich 6,4 Litern im Schnitt liegt. Günstiger freilich lässt sich der Wagen mit dem 1,7-Liter CDTI-Turbodiesel bewegen. Kaum weniger schnell und spurtstark als der 1,4er Turbo schluckt er nur 4,5 Liter.

Der Mokka punktet nicht nur mit gutem Fahrverhalten. Schon das knapp 19 000 Euro teure Einstiegsmodell ist auch mit ESP, Bergan- und -abfahrassistent, Tempomat, Klimaanlage, CD-Radio und Bordcomputer ausgestattet.



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