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Busbahnhof an der Basbergstraße

Zur Sicherheit einen Fußgängertunnel

Nach den bisher teils umstrittenen Kreiseln in der Hamelner Gartenstraße und am Ahornweg soll es nun zwei weitere geben. Der größere entsteht an der Kreuzung Basbergstraße/Schöt.

veröffentlicht am 25.11.2019 um 22:06 Uhr

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Zu: „Wie sicher wird der neue Kreisel?“, vom 30. Oktober


Es mag sein, dass dieser wegen des größeren Durchmessers noch ganz sinnvoll ist, obwohl dort auch Bedenken bestehen, denn für Fußgänger, die überwiegend Kinder sind, dürfte es nicht ungefährlich sein, diesen zu passieren, da dort auch keine Ampelanlage vorgesehen ist. Die Bemerkung von Fachbereichsleiter Ralf Wilde, dass hier die Eltern in der Pflicht stehen, die Kinder vorzubereiten, ist etwas unpassend, die hätte er sich sparen sollen. In der Mitte des neuen Teilstückes soll ein Schutzstreifen für Fußgänger entstehen, nicht gerade ungefährlich, das kennt man ja von den Überwegen am Kastanienwall und beim Rathaus, da es dort nicht nur für Fußgänger, sondern auch für Radfahrer, die dort warten müssen, viel zu eng ist.

Es wurde über Tunnel und Brücken nachgedacht, aber warum das eine oder andere nicht infrage kommt, wurde nicht weiter kommentiert. Ein Tunnel wäre wohl das Beste, damit die Schüler sicher zum Busbahnhof gelangen, ohne mit dem Straßenverkehr konfrontiert zu werden. Bei einem Fußgängertunnel sollte man mal darüber nachdenken, ob das nicht eine sinnvolle Lösung wäre, denn wenn man über 30 Millionen Euro für den Um-/Neubau der Schule ausgibt, sollte das für die Sicherheit eine gute Investition sein.

Den zweiten, kleineren Kreisel (Basbergstraße/Einsiedlerbach) sollte man sich eher sparen, denn bei dieser Größe wird es wohl für Busse beziehungsweise Lkw sehr schwierig sein, diesen zu passieren. Wenn Herr Wilde sagt, „Kreisverkehr ist der sicherste Verkehr“, frage ich mich, warum dies bei der Kreuzung Fort Luise verschlafen wurde. Dass die Maßnahme unter Zeitdruck gestanden habe, wie Herr Wilde einräumte, ist auch nicht gerade eine gute Voraussetzung. Eine bessere Planung, vielleicht unter Einbeziehung von Bürgern, wäre in Zukunft wünschenswert.



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