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Abschied nehmen in Würde, Sterben als Teil des Lebens, möglichst keine Schmerzen und menschliche Begleitung: Auch im Schaumburger Land haben sich Vereine den Grundideen der modernen Hospizbewegung verschrieben, die während der 1960er Jahre in England entstanden ist. In Bückeburg hat sich der Förderverein "Via" gegründet, in Stadthagen "Lichtblick". Beide verfolgen das Ziel, ein stationäres Hospiz einzurichten.

veröffentlicht am 09.01.2007 um 00:00 Uhr

Nötig ist vor allem eins: Geld, viel Geld. Den Löwenanteil der Finanzierung übernehmen zwar die Krankenkassen, zehn Prozent müssen die Träger jedoch selbst aufbringen. "Via"-Vorsitzende Edeltraut Müller schätzt die monatlichen Kosten für ein Hospiz auf mehr als 50 000 Euro. In Bückeburg wird eine Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Bethel favorisiert. Neben den Fördervereinen gibt es in Schaumburg einen "Runden Tisch", der sich eine bessere Versorgung sterbenskranker Menschen auf seine Fahnen geschrieben hat. Mit aktiver Sterbehilfe hat Hospizarbeit nichts zu tun. ly



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