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Bei einer Typisierung werden einem Spender fünf Milliliter Blut entnommen, also weit weniger als bei einer Blutspende für den DRK- Blutspendedienst. Dieses Blut wird in einem Speziallabor untersucht, dann die Merkmale in eine Datei aufgenommen.

veröffentlicht am 08.05.2008 um 00:00 Uhr

Nur etwa fünf von hundert potenziellen Stammzellspendern werden erfahrungsgemäß innerhalb der nächsten zehn Jahre zu einer Stammzellspende aufgefordert. Die müssen sich dann entscheiden, ob sie für den Patienten zur Verfügung stehen. Denn etwa eine Woche vor dem für die Transplantation angesetzten Termin beginnt für den Patienten die Vorbereitungsphase, bei der sein krankes Knochenmark durch Chemo- oder Strahlentherapien zerstört wird. Ab diesem Zeitpunkt kann der Patient ohne nachfolgendeÜbertragung gesunder Stammzellen des Spenders nicht überleben. Stammzellen werden entweder aus dem Blut des Spender entnommen oder aus dem Beckenknochen - nicht aus dem Rückenmark, wie fälschlich oft vermutet. Der Körper des Spenders bildet die Stammzellen dann innerhalb von zwei Wochen neu. wm



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