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Speziell Berufseinsteiger würden heutzutage "vielfach zu Tagelöhnern gemacht", und viele neue Jobs seien "Mogelpackungen mit schlecht bezahlter Arbeit drin, die abhängig macht". Diese kritische Analyse von Trends auf dem aktuellen Arbeitsmarkt hat Regina Görner, Mitglied des Bundesvorstandes der IG Metall, als Hauptrednerin der Stadthäger Mai-Kundgebung vorgenommen.

veröffentlicht am 02.05.2008 um 00:00 Uhr

Kämpferisch: Regina Görner.

Die Würde des Menschen erfordere in einem so wohlhabenden Land wie Deutschland aber "gute Arbeit, von der man sich und seine Familie unterhalten kann, in der man Wertschätzung erfährt und mitbestimmen darf", fuhr Görner fort. Die Gewerkschaften setzten sich daher dafür ein, "die ungleiche Verteilung der Risiken zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern zu beenden. "Wir lassen nicht zu, dass die unternehmerischen Risiken bei den Beschäftigten landen und die Profite bei den Kapitalgerbern", rief Görner unter dem Beifall der rund 100 Zuhörer aus. Unter anderem fordere die IG Metall deshalb den gesetzlichen Mindestlohn. Görner erinnerte an die Zerschlagung der Gewerkschaften vor 75 Jahren am 2. Mai 1933. "Wir hören nicht auf damit, am 1. Mai unsere Absage an Faschismus und Totalitarismus zu erneuern", rief die IG-Metallerin unter starkemBeifall. ssr Regina Görner: "Berufseinsteiger werden zu Tagelöhnern gemacht"



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