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Thesen von Christian Klotz zu den einzelnen Themenbereichen des Stadtmarketings:

veröffentlicht am 29.09.2006 um 00:00 Uhr

"Warum verstecken Sie Ihre schöne Fußgängerzone hinter einer Bre

Zu denÖffnungszeiten der Geschäfte: Öffnungszeiten sollten keine "Schließzeiten" sein. Doch einheitliche Öffnungszeiten durchsetzen zu wollen, "ist ein Schmarrn. Der Fleischer und Bäcker muss um 6 oder 7 Uhr aufschließen, der Goldschmied nicht". Wichtig seien Kernzeiten - die definierte Klotz zwischen 9.30 und 18.30 Uhr - mittags selbstverständlich offen. Zum Tourismusbüro im Bürgerhaus: "Wenn der Tourist endlich das Büro gefunden hat, braucht er es nicht mehr." Besser sei das Büro am Anfang der Fußgängerzone. Zur Fußgängerzone: "Viel, viel besser als der Durchschnitt aller deutschen Fußgängerzonen, sauberer, schöner, attraktiver, nicht zu groß - nur besser ausgeleuchtet könnte sie sein." Zum Parkleitsystem: "Nicht schlecht, aber vor der Stadt fehlen Schilder, auf denen alle Parkplätze eingezeichnet sind, so weiß der Tourist gar nicht, wo er hinfährt." Zu den elektronischen Anzeigetafeln : "Viel zu klein, viel zu dunkel, kann man nicht lesen" und wen interessiere schon, wie viele Parkplätze es in der Stadt insgesamt gibt. Zu Aldi: In Südtirol werde man keine Stadt finden, wo Aldi am Stadtrand ist, "Discounter sind dort mitten im Zentrum". Zu Marktkauf: "Da gibt es keine Politesse." Zu "Geiz ist geil": "Das ist zutiefst unsozial und sorgt dafür, dass am Ende niemand mehr was verdient." Ein Italiener würde die Wurst, "die wir abgepackt beim Discounter kaufen, nicht in seinen Kühlschrank legen". Zum Ratskeller. Allein der sei einen Besuch dieser Stadt wert. Zum Kirchplatz: Totenstill, sogar tagsüber - "steht da immer einer mit dem Klingelbeutel, oder warum gehen die Leute da nicht hin? Haben Sie Ärger mit der Kirche?" In Bayern gehöre zur Kirche ein Wirtshaus - "da ist Leben!" Zu Einkaufzentren : "Sie sind perfekt, aber nicht mehr menschlich." Das sei auch die Chance des Fachhandels, nämlich mit mehr "Herzlichkeit, Begeisterung, Engagement, Kompetenz und Kulanz" den Kunden zu überzeugen. Zu Autobahnschildern: "Statt des Hinweises ,Historische Altstadt' könnte man genauso gut schreiben, im Sommer ist es bei uns meistens warm. Warum schreiben sie nicht ,Lebendige Stadt am Fluss' - das weckt Emotionen." Zur Weser: "Wo sind hier Promenade, Terrassencafé, Lichter, ein schönes Bistro, eine Seebrücke? Was ich sehe, sind Beton und Mülltonnen." "Haben SieÄrger mit der Kirche?"

Ein ganzes Fass bayerisches Bier hatte Klotz zum Pro-Rinteln-Jub
  • Ein ganzes Fass bayerisches Bier hatte Klotz zum Pro-Rinteln-Jubiläum mitgebracht.

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