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„Sorgentelefon Hameln-Pyrmont“ in Geldsorgen / Vorstandswahlen

Zuhörer kann nur Finanzspritze retten

Hameln (sto). Das „Sorgentelefon Hameln-Pyrmont“, das sich Zeit zum Zuhören für Menschen in Not nimmt, hat zunehmend eigene Sorgen, gegen die es nur eine einzige Medizin gibt - eine kräftige, von Sponsoren verabreichte Finanzspritze. Und hierin liegt das Problem, ist die Spendenbereitschaft doch allgemein zurückgegangen. „Dringend müssen wir deshalb neue Sponsoren suchen, denn unsere Finanzen bereiten uns große Schwierigkeiten“, appellierte Vorsitzender Martin Dreyer in der Jahreshauptversammlung.

veröffentlicht am 06.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 18:41 Uhr

Der Vorstand des Sorgentelefons (v.l.)v: Karin Gerke, Waldemar K

Jede Förderung sei wichtig, um die Arbeit des Sorgentelefons im gewohnten Umfang ausüben und die Qualität durch regelmäßige Supervision halten zu können, so der Vorsitzende des rund 70 Mitglieder zählenden Vereins. Das Sorgentelefon finanziere sich durch die Mitgliedsbeiträge, einem Zuschuss des Landkreises Hameln-Pyrmont sowie durch Spenden. Auch vom Amtsgericht verhängte Bußgelder kommen hin und wieder der Arbeit zugute, doch auch diese Zuwendung werde immer weniger.

Der Wiederwahl zum Vorsitzenden stellte sich Dreyer dann nur unter der Bedingung, dass er bei der Suche nach Sponsoren vom gesamten Vorstand und den anderen Vereinsmitgliedern unterstützt werde. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Waldemar Kalmbach wiedergewählt. Zur neuen Kassenwartin wählte die Versammlung Bianca Vogel. Zu neuen Beisitzern wurden Renate Wiemann und Marita Kalmbach-Ließ gewählt.

Die derzeit 40 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Sorgentelefons, das zu erreichen ist unter der Nummer 08001110444, erhalten jeweils eine Ausbildung von etwa 100 Stunden, berichtete Koordinatorin Karin Gerke. Im vergangenen Jahr seien 877 Telefonkontakte verzeichnet worden. Dem Sorgentelefon angeschlossen ist auch das „Elterntelefon“ (0800111550).



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