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Innovationen werden verhindert

Zu viel Blockadehaltung

Zu: „Ist die Windenergie noch zu retten?“, vom 20. November
Der filzbehütete deutsche Dackel im Lodenmäntelchen hat scheinbar immer noch nicht begriffen, wo der sogenannte Hammer hängt.

veröffentlicht am 05.12.2019 um 23:10 Uhr

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Um im symbolhaften Bild zu bleiben: Wo hierzulande krummbeinige Kleinhunde egoismusgesteuert und zu nicht geringem Teil uninformiert herumwuseln, haben andere Länder die Zeichen der Zeit längst erkannt und auf Windhunde umgestellt. Kein Wunder also, dass sie in vielen Bereichen locker an uns vorbeiziehen. Das betrifft längst nicht nur die E-Mobilität, die mangelhafte Breitbandversorgung und das Schul- und Gesundheitswesen. Was ist aus unserer einst so innovativen Nation geworden? In mancherlei Hinsicht eine Schlafwagengesellschaft, die nicht nur in Teilen korrupt ist, sondern auch noch über kriminelle Banken und Industrien verfügt. Nach meinem Kenntnisstand hat kein Land der Welt so viele Gesetze und Vorschriften wie Deutschland. Deshalb findet der Wut- und Protestbürger auch immer irgendwelche Paragrafen, um aus Gründen der Blockade gegen das eine oder andere vor Gericht zu ziehen. Das betrifft leider nicht nur die Windenergie mit bis zu mehr als fünf! Jahre langen Genehmigungsverfahren. Es geht auch um die Stromtrassen, den Straßenausbau, um Telefonfunkmaste, den Güterzugverkehr, die Ladenöffnungszeiten und so weiter. Der erstaunliche Widerspruch: Die Bürger wollen jeden elektrischen Komfort nutzen, mit allen Waren zeitnah versorgt werden und ihre Ziele mit dem Auto oder der Bahn ungehindert erreichen. Das alles jedoch ohne die geringste Veränderung ihrer Umgebung. Leider ist es so, dass allzu viele Bürger es sich in den warmen Fettaugen ihrer Egoismussuppe bequem gemacht haben und nicht mehr über ihren Tellerrand schauen. Übrigens: Heißt es nicht, dass Allgemeinnutz vor Eigennutz geht?



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