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Sozialverband sucht dringend einen Vorsitzenden

Zu viel Arbeit und Verantwortung?

Hessisch Oldendorf. Die Mitglieder der Hessisch Oldendorfer Ortsgruppe im Sozialverband Deutschland (SoVD) trafen sich im Gasthaus. Von 270 geladenen Mitgliedern waren kaum zehn Prozent anwesend, als über die Vorstandsarbeit der letzten zwei Jahre abgestimmt wurde und es nun zur Wahl eines neuen Vorstandes ging. Auf die Frage, wer sich als Vorsitzender zur Verfügung stelle, antwortete dem Kreisvorsitzenden des SoVD Hameln-Pyrmont, Rolf Könemund, beredtes Schweigen.

veröffentlicht am 25.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:02 Uhr

Erst nach einem langen Moment wurde Sebastian Hoffmann, der bereits vor vier Jahren den Verein vor der Auflösung gerettet und die letzten zwei Jahre als Schriftführer den Vorstand unterstützt hatte, gefragt und vorgeschlagen. Gegen den Vorschlag gab es seitens einiger Mitglieder Bedenken, die Hoffmann zwar das Amt zutrauten, nicht aber die nötige Zeit dafür, da er aufgrund seiner Mandate im Ortsrat und Stadtrat, wie auch seiner beruflichen Tätigkeit sehr eingebunden sei. Trotzdem oder aufgrund seiner offenen und direkten Antworten, dass ein Vorsitzender eben nicht allein stehe, wurde er mit nur einer Gegenstimme zum neuen Vorsitzenden gewählt. Einstimmig konnte sein Stellvertreter gewählt werden. Dann jedoch fingen die Probleme an, zwar fanden sich zwei Beisitzer, jedoch wollte der Schatzmeister der letzten vier Jahre nicht mehr, auch nicht übergangsweise und als Schriftführer meldete sich niemand. Was nach längerer ergebnisloser Debatte zur Vertagung und damit Wiedereinsetzung des alten Vorstandes führte. Christian Flesch, alter und nun kommissarischer Vorsitzender, der aufgrund beruflicher und privater Gründe das Amt abgeben wollte, bedauert sehr, dass es nicht möglich war, einen neuen Vorstand zusammenzubringen, insbesondere da die Arbeit der letzten vier Jahre den Verein scheinbar wieder in ein ruhigeres Fahrwasser hatte gleiten lassen. Der ehemalige und nun designierte Vorsitzende Hoffmann und der amtierende Vorsitzende Flesch hoffen bei der nächsten außerordentlichen Mitgliederversammlung Anfang April die Auflösung abwenden zu können, denn es wäre ein herber Verlust für die Stadt, wenn erneut ein Hessisch Oldendorfer Verein mit immerhin 270 Mitgliedern aufgelöst würde.



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