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Diamantene Hochzeit von Helmuth und Thea Reineke

Zu Silvester lernten sie sich kennen

Grupenhagen. Heute vor 60 Jahren läuteten die Hochzeitsglocken der Aerzener Marienkirche für Helmuth und Thea Reineke, geborene Fischer, aus Grupenhagen. Einen Tag zuvor hatte sich das Paar im Amtszimmer von Grupenhagens Bürgermeister und Standesbeamten Kurt Senke das Ja-Wort gegeben. Kennengelernt haben sich der Bösingfelder und seine aus Grupenhagen stammende Braut in der Silvesternacht 1949/50. Helmuth Reineke war gerade aus der russischen Kriegsgefangenschaft heimgekehrt und wollte mit ein paar Freunden den Jahreswechsel in Grupenhagen feiern. „Tante Luzie hatte schon zu, so sind wir zum Tanzen in den Dorfkrug gegangen“, erinnert sich der Jubilar. Dass sie der erste gemeinsame Tanz nicht nur mit Schwung in ein neues Jahrzehnt, sondern auch in einen ganz neuen Lebensabschnitt bringen sollte, ahnten die beiden Jubilare damals natürlich noch nicht. Zum Tanz in den Mai trafen sich die jungen Leute wieder und waren von da an unzertrennlich.

veröffentlicht am 24.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

Silvester 1952 feierten Thea und Helmuth Reineke Verlobung, im Jahr darauf gaben sie sich das Ja-Wort und bezogen ihre erste gemeinsame Wohnung am Beberbachweg. 1958 vervollständigte die Geburt von Tochter Monika das junge Glück. Ein Jahr später begann die kleine Familie mit dem Bau des Eigenheims an Brands Koppelweg, das 1960 bezogen wurde. Bis zum Eintritt in den Ruhestand arbeitete Helmuth Reineke als Dreher bei der Firma Stephan in Hameln. Seine Ehefrau war bei der Molkerei in Grupenhagen und später im Kinderheim Schrappmühle beschäftigt. Die beiden Enkelsöhne Sascha (23) und Fabian (21) sind der ganze Stolz der Großeltern. Mit dem 13-jährigen Jack Russel-Terrier „Hucky“ geht der 86-Jährige noch täglich seine Runden, während seine 82-jährige Ehefrau die Familie mit gestrickten Strümpfen versorgt. Seit vielen Jahrzehnten engagiert sich das Paar im örtlichen Vereinsleben.sbr

Das Brautpaar vor 60 Jahren.


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