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Zu Fuß mit Koffer ins Klinikum

Obernkirchen (wk). Seit ein paar Tagen sind in der Liethhalle die 20 Entwürfe zu dem geplanten Klinikum Schaumburg ausgestellt, die es bei dem europaweit ausgeschriebenen Architekturwettbewerb in die engere Wahl geschafft hatten. Von einer Jury wurde unter diesen Einsendungen zwischenzeitlich der Gewinner gekürt.

veröffentlicht am 24.04.2010 um 13:23 Uhr
aktualisiert am 04.12.2012 um 13:24 Uhr

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Unabhängig von architektonischen Gesichtspunkten bot die Schau Anlass, die Besucher zu fragen, wie sie grundsätzlich zu der Errichtung eines 437 Betten zählenden Krankenhauskomplexes im Dreieck zwischen Vehlen, Ahnsen und Obernkirchen stehen: „Für Obernkirchen ist es auf jeden Fall eine gute Sache“, befand Inge Völkening aus Obernkirchen, die sich durch den Betrieb des neuen Klinikums eine Belebung der Stadt verspricht. Sie selbst könnte dann zudem „zu Fuß mit dem Koffer ins Krankenhaus gehen“.

„Ich sehe es auch nur positiv“, pflichtete deren Ehemann Manfred Völkening mit Blick auf das derzeit eher magere Angebot an Geschäften in der Innenstadt bei. Mit Störungen durch beispielsweise Krankentransporte und motorisierten Besucherverkehr rechnet er nicht.

„Die Lage ist bei uns um die Ecke“, stellte der Krainhagener Frank Wiechmann fest. Das sei gut für den Fall, falls er selbst mal als Patient ins Krankenhaus müsse. Von Belästigungen durch den Krankenhausbetrieb geht auch er nicht aus: Über die Krankenhäuser in Rinteln, Bückeburg und Stadthagen habe sich deswegen bislang ja auch niemand beschwert.

Die Zusammenlegung dieser drei Krankenhäuser zu einer großen Klinik sei die „logische Konsequenz“ angesichts der heutigen wirtschaftlichen Situation, meinte Florian Barth aus Bückeburg, der im dortigen Krankenhaus Bethel als Arzt tätig ist.

Für die Lage des angedachten Neubaus westlich von Obernkirchen spreche vor allem die Nähe zur Bundesstraße 65. Nachteile für die Anwohner im Bereich des neuen Klinikums sieht er ebenfalls nicht.



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