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Reaktion auf Kindergarten-Unfall, Kritik an Hausarzt, Lob für Schaumburg-Lauf

"Zu einseitig aus Sicht der Mutter"

Rinteln (ur). Der allzuüberschwängliche Jubel feiernder Fußballfans stößt einigen Rintelnern sauer auf: "Wir kamen selber vom Fußballgucken und wollten nur nach Hause - aber auf der Weserbrücke ist unser Auto von den wild feiernden Jugendlichen beinahe umgeworfen worden", erzählt ein Rintelner, der aus Angst vor Repressalien nicht genannt werden möchte. Die Menschenmenge sei völlig außer Rand und Band gewesen, seiner Frau sei Angst und Bange geworden. "Wir haben großes Verständnis für fröhliches Feiern", sagt der Rintelner, fordert aber zugleich in solchen Fällen ein stärkeres Eingreifen der Polizei: "Denn so geht es nun wirklich nicht!"

veröffentlicht am 25.06.2008 um 00:00 Uhr

Ein großes Lob für die Organisatoren des Schaumburg-Laufs kommt

Sven Sons und seine Nachbarn aus dem Helene-Brehm-Weg haben wegen der Bauarbeiten an der Todenmanner Straße und der Umleitung durch die Mindener Straße derzeit verstärkt mit Lastwagenverkehr zu kämpfen, obwohl diese Tempo-30-Zone dafür bestimmt nicht geeignet ist: "Leider hat es trotz unserer Beschwerden bei Stadt und Polizei noch keine verstärkten Kontrollen und Hinweise gegeben." Irmtraut Exner möchte sich auf diese Weise bei Unbekannten bedanken für die nette Art, in der diese Blumenschmuck am Grab ihrer Eltern auf dem Seetorfriedhof aufgestellt haben: "Man hört ja leider sonst immer nur vom umgekehrten Fall!" Geärgert hat sich Dietlind Kühnel aus Porta Westfalicaüber die Preisauszeichnung in einem Textilgeschäft: "Da war ein Sommerrock im Schaufenster auf 19,90 Euro reduziert. Ich hatte das am Vorabend beim Stadtbummel in Rinteln gesehen und bin gleich am nächsten Tag hingegangen, habe das identische Teil im Laden gefunden und bin damit zur Kasse gegangen. Dort hieß es dann aber 35 Euro, weil nur das Einzelstück draußen in einer etwas kleineren Größe reduziert worden sei." Sie habe dann auf den Einkauf verzichtet: "Das war schließlich fast doppelt so teuer! Mindestens hätte die Größenangabe auf dem Schild im Schaufenster stehen müssen!" Großes Lob hat Sven Baudis aus dem Kalletalübrig für die Veranstalter des Schaumburg-Laufs: "Das war bis ins Kleinste perfekt organisiert und konnte mitunter mehr überzeugen als die Leistung von Veranstaltern in großen Städten", würdigt der Sportler, der schon an vielen Wettbewerben im In- und Ausland teilgenommen hat. Sein Wunsch: "Dass nächstes Jahr das Engagement durch noch mehr Zulauf belohnt wird!" "Kaum hat mal ein neuer Apotheker den Vorstoß gewagt gegen die bisherigen Öffnungszeiten in Rinteln, da ziehen allmählich die meisten nach", freut sich Barbara Kleine . "Die Marktwirtschaft funktioniert doch noch, wenn einer mal gegen alte Gewohnheiten antritt." Wer jetzt noch auf dem alten Kurs beharre, werde das sicher schnell beim Umsatz bemerken. "Auch mal ein Dankeschön loswerden", will Wilhelm Heilemeier von der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus, die sich regelmäßig in der Walliser Kanne trifft. Kürzlich nahm daran Inge Buchholz vom Ordnungsamt teil und er habe angeregt, die Beschilderung zur Einfahrt in die Krankenhäger Straße auf die besser einsehbare linke Straßenseite umzusetzen. "Diese Anregung wurde umgehend umgesetzt - ein erfreulich bürgernaher Schnellschuss!" Jutta Bettermann aus Deckbergen kann die Beschwerde der Eltern nicht ganz verstehen, die sichüber den Kindergarten Deckbergen geärgert haben, weil dort ein Kind außerhalb der Betreuungszeit vom Spielgerüst stürzte und sich verletzte, während die Mutter das Kind und sein Geschwisterchen abholte. "Damit hat doch auch die Mutter Verantwortung für den Vorfall zu übernehmen." Man dürfeim pädagogischen Miteinander von Elternhaus, Schule und Kindergarten die Verantwortung nicht so einseitig verteilen. Diese Position teilt Dietrich von Kuenheim , selbst Vater von sechs Kindern. Der Artikel zu dem Vorfall sei tendenziös: "Wenn da von Brüllen die Rede ist, muss man natürlich bedenken, dass man in der hektischen Abholsituation im leichten Gesprächston kaum weiterkommt. Und natürlich ist es bei so einer Situation Aufgabe der Eltern, sich um das verletzte Kind zu kümmern - da soll man doch froh und dankbar sein, wenn jemand die Erstversorgung einleitet." Im Übrigen sei es bei aller Vorsicht nicht zu vermeiden, dass so etwas an Spielgeräten geschehe. Ergänzend dazu führt Angela Seeburg aus, die selber Kinder in der Einrichtung hat: "Man sollte sich vor Vorverurteilungen hüten. Der Artikel schildert die Sache allzu einseitig aus Sicht der Mutter - in der Sache ist doch intern noch gar nichts geklärt, das hätte man abwarten sollen." Als Krebspatientin ist Margitta Gimmel aus Rinteln auf gute Zusammenarbeit der behandelndenÄrzte angewiesen. Ihr Mindener Strahlentherapeut forderte sie jetzt wegen anhaltender Beschwerden auf, umgehend ein Blutbild bei ihrem Hausarzt machen zu lassen, doch dort verwies man sie auf den 4. Juli als frühestmöglichen Termin. "Erst der mitbehandelnde Hautarzt zeigte sich bereit, die Untersuchung schon am nächsten Tag vorzunehmen." Nachdem sie in dieser Hausarztpraxis schon 20 Jahre Patientin sei, fühle sie sich in ihrer akuten Situation recht allein gelassen. "Schwer begeistert" ist Karl-Heinz Werth vom Programm des Oldie-Festivals in Veltheim mit den "Generations" gewesen. "Einfach toll, was dieseälteren Herren an Enthusiasmus boten. Ich finde, dass so eine regionale Spitzenband unbedingt mal aufs Stadtfest gehört, damit auch die Beatfans von einst das erleben können. Für zwei Stunden wäre da volle Partylaune!" Beim Ansteuern von Veranstaltungen im Brückentorsaal hat Heike Kretzschmar wiederholt erlebt, dass am Wallparkplatz alle Plätze belegt waren, obwohl das Leitsystem noch zahlreiche freie Plätze meldete. Ihre Nachfrage bei der Stadt hat erbracht, dass ab 18 Uhr keine aktuellen Werte mehr veröffentlicht werden: "Dann wäre es doch besser, es gäbe in den Abendstunden gar keinen Hinweis mehr."



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