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Ziel ist die sportfreundliche Kommune

Landkreis (kcg). Mit dem Ziel, die Sportstätten und das sportliche Angebot in Schaumburg besser an die Wünsche der sporttreibenden Bevölkerung anzupassen, haben der Kreissportbund (KSB) und der Landkreis die Erstellung eines Sportentwicklungsplanes veranlasst.

veröffentlicht am 09.05.2008 um 00:00 Uhr

Der Sportentwicklungsplan sieht einerseits vor, alle Sportstätten und Sportgelegenheiten unabhängig von der Trägerschaft in einem Sportstättenatlas zu erfassen. "In diesem werden nicht nur Sportplätze oder große Hallen, sondern zum Beispiel auch Walkingstrecken und Bouleplätze aufgeführt", erklärt Dieter Fischer, Vorsitzender des KSB. Auch Daten über den jeweiligen Zustand, die Ausstattung und die Nutzung der Sportstätten würden mit in den Atlas aufgenommen. Diese Bestandsermittlung soll schließlich mit den Ergebnissen einer Sportverhaltensstudie abgeglichen werden, die Mitte Mai durchgeführt wird. Zu diesem Zweck verschicken die Einwohnermeldeämter der jeweiligen Kommunen Fragebögen an 9200 Einwohner im Alter von zehn bis 75 Jahren. "In den Fragebögen fragen wir danach, welche sportlichen Aktivitäten die Personen gerne machen und was sie sich für ein Angebot in Sportvereinen wünschen", so Fischer. Werde anhand der Ergebnisse auf eine Veränderung im Sport- und Freizeitverhalten der Bevölkerung geschlossen, könnten sich die Vereine daran anpassen. "Unser Ziel ist, eine sportfreundliche Kommune zu realisieren, die sich durch ein nachfrageorientiertes sportliches Angebot aus- zeichnet", sagt der KSB- Chef. Die Sportentwicklungsplanung, die Mitte 2009 vorliegen soll, kostet 40 000 Euro und wird von Städten, Kommunen, Landkreis und KSB gemeinsam getragen. "Diese interkommunale Zusammenarbeit ist einmalig in Niedersachsen. Der Landkreis Schaumburg nimmt hier eine echte Vorreiterrolle ein."



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