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Kosten für Nienstädter Programm werden auf 300 000 Euro geschätzt / Keine Bauvorhaben vorgesehen

Ziel: 80 Plätze für die Krippe - 2008 Start in Liekwegen

Samtgemeinde Nienstädt (jl). Bis zum Jahr 2013 soll es in der Samtgemeinde Nienstädt 80 Plätze für die Betreuung von Kindern zwischen "null und drei Jahren" oder so genannte Krippenplätze geben. Das hat Samtgemeindebürgermeister Rolf Harmening (SPD) jetzt dem Rat mitgeteilt. Mit dieser Zahl von Plätzen wird die Samtgemeinde angesichts der Geburtenzahlen ihre gesetzliche Pflicht erfüllen, für jeweils 35 Prozent eines Jahrgangs ein solches Angebot vorzuhalten.

veröffentlicht am 12.12.2007 um 00:00 Uhr

Neu gebaut werden soll deswegen nicht. Weil die Zahl der Kinder in den kommenden Jahren insgesamt sinkt, setzt die Samtgemeinde auf frei werdende Kapazitäten in den vier Kindergärten, die dann Zug um Zug in Krippenräume umgebaut werden sollen. Einen Zeitplan gibt es ebenfalls schon. "Wir werden im nächsten Jahr in Liekwegen anfangen", skizzierte Harmening im Gespräch mit dieser Zeitung die Marschrichtung. In Liekwegen gibt es bereits seit Beginn dieses Kindergartenjahres eine kleine Krippe mit einer von der Gemeinde angestellten Tagesmutter. Ein Jahr später sollen die Kindergärten Bergkrug und Hespe jeweils eine Krippen-Gruppe bekommen, und im Jahr 2010 kommt die erste Gruppe in Sülbeck sowie die zweite für den Bergkrug. Wenn das Programm umgesetzt ist, wird es nach Harmenings Einschätzung immer noch ausreichen normale Kindergartenplätze inder Samtgemeinde geben. Für die Kosten des Nienstädter Krippen-Programms gibt es bis jetzt nur grobe Schätzungen. Diese besagen, dass für jede Gruppe rund 60 000 Euro investiert werden müssen, also insgesamt etwa 300 000 Euro.



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