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Ohne statische Nachberechnung kann die Tonnen-Begrenzung nicht fallen / Amtsleiter: "Wir sind da dran"

Ziegenbach: Baufirma mehr als ein Jahr in Verzug

Lüdersfeld (jl). Der Lüdersfelder Bürgermeister Heinz Windheim (CDU) hadert mit der Straßenbaubehörde in Hameln. Es geht um die Tonnagebegrenzung auf der Brücke über den Ziegenbach. Diese ist vor rund einem Jahr saniert worden. Geblieben sind die 16-Tonnen-Schilder aus der Zeit vor der Sanierung. Über diese ärgert sich auch die Straßenbehörde. Sie wartet sei mehr als einem Jahr auf eine statische Berechnung, die das aufheben der Begrenzung möglich machen soll.

veröffentlicht am 23.01.2007 um 00:00 Uhr

Heinz Windheimärgert sich über die aus seiner Sicht unnötige Ton

Seit etwas mehr als zwei Jahren werden Autofahrer, die die Brücke aus Richtung Lindhorst, Vornhagen sowie aus Sachsenhagen und Stadthagen ansteuern, mit Schildern darauf hingewiesen, dass für die Ziegenbach-Brücke eine Gewichtsobergrenze von 16 Tonnen gilt. Nach Windheims Schilderung stehen die Schilder seit jener Zeit, weil die ohnehin marode Brücke durch einen schweren Unfall erheblich beschädigt worden war, so dass Gefahr für die gesamte Konstruktion bestanden hatte. Dann kam 2005 die große Sanierung, bei der das Bauwerk von Grund auf neu errichtet wurde. Die Bauarbeiter haben zügig gearbeitet, und Lüdersfeld überwand seine mehrmonatige Teilung kurz vor Heiligabend des Jahres. Geblieben sind die 16-Tonnen-Schilder. Nach Windheims Worten ist dieser Zustand besonders für die Landwirte und ortsansässige Firmen ärgerlich, die mit größeren Fahrzeugen operieren. Viele landwirtschaftliche Fahrzeuge würden die 16 Tonnen Gesamtgewicht heute überschreiten, und der Lastwagenverkehr vom und zum ehemaligen Lüdersfelder Schacht müsse große Umwege machen, wenn die Fahrer sich nicht strafbar machen wollten, ärgert sich der Bürgermeister. Heinz Windheim hat bereits zwei Malüber das Verkehrsamt des Landeskreis bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln interveniert und nach seinen Worten keine Reaktion bekommen. "Wirärgern uns auch über die Schilder", nahm der Hamelner Amtsleiter Markus Brockmann auf Anfrage Stellung. Der Ärger gilt nach seiner Darstellung der Baufirma, die die neue Brücke erstellt hat. Zu deren Auftrag gehört eine statische Nachrechnung für das neue Bauwerk. Anhand dieser Ergebnisse seierst eine Neu-Klassifizierung und die Aufhebung der Begrenzung möglich. Nur die Baufirma hat sich mit der Berechnung bis jetzt mehr als ein Jahr Zeit gelassen. Zwischenzeitlich hat die Hamelner Behörde laut Brockmann schon überlegt, den Auftrag anderweitig zu vergeben. "Wir sind da dran", versprach der Amtsleiter.



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