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Torsten Müller neuer Ortsbrandmeister

Zepter übergeben

Thüste (gök). Ortsbrandmeister Harald Bock zeigte sich zufrieden, dass sich mit Torsten Müller einer der 18 aktiven Feuerwehrkameraden in Thüste bereit erklärt hatte, das Amt des Ortsbrandmeisters zu übernehmen. Im vergangenen Jahr wurde Müller bereits mit den Aufgaben vertraut gemacht. Jetzt wurde Müller einstimmig von seinen Kameraden gewählt. Gemeindebrandmeister Walter Wiegmann gratulierte Müller und hofft, dass der neue Brandmeister schon bei der nächsten Ratssitzung bestätigt werden kann.

veröffentlicht am 13.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 09:21 Uhr

Nostalgisch schwelgte Bock in seinen Erinnerungen: Als jugendlicher Feuerwehrmann wurde er noch mit der Kasse durch den Ort geschickt, um die Beiträge der Mitglieder einzusammeln. Ein Feuerwehrauto, das schon bei der Auslieferung Rost angesetzt hatte und schnell wieder als „Rostlaube“ ausgesondert wurde. Angenehm waren auch die Lehrgänge in der Landesfeuerwehrschule Celle, wo am Abend der kameradschaftliche Teil im „Roten Hahn“ gepflegt wurde.

Einsatzmäßig war das vergangene Jahr ruhig. So gab es in Thüste zwar einen Schornsteinbrand. Dieser verlief aber glimpflich. Dazu kamen zwei Hilfeleistungen, ein Baum wurde beseitigt und ein Hund gemeinsam mit der Wallenser Wehr aus einem Kanal gerettet. Insgesamt kam die Wehr auf 2829 Stunden Dienst.

Ernüchterung stellte sich unter den Kameraden ein, als die Wehr nicht den Zuschlag für den Kauf des alten Gerätehauses erhielt. Nun muss die Wehr Pacht für eine Scheune zahlen, um einen Teil der Geräte dort abzustellen, die nicht in das Feuerwehrhaus passen. Bei der Jugend traten von zwölf Jugendlichen zehn aus. Die zwei verbliebenen Jugendlichen werden derzeit zusammen mit den Jugendlichen der anderen Ortswehren ausgebildet. Harald Bock ist zuversichtlich, dass sich bald wieder Jugendliche für die Feuerwehr begeistern. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass bei der Jugendfeuerwehr immer wieder starke Mitgliederschwankungen zu beobachten seien.

Alles beherrschendes Thema war 2009 natürlich das neue Feuerwehrhaus. Anfangs war noch eine große Mängelliste vorhanden. Mit der Gemeinde wurde vereinbart, dass alle Mängel innerhalb eines Jahres behoben werden sollen. Die Gemeinde machte die Ortswehren für Feuchtigkeitsprobleme verantwortlich, da diese durch den Anbau ausgelöst worden sein sollen. Mehrere Experten unterstützen die Feuerwehrleute aber in ihrer Meinung, dass der Anbau hierfür nicht ursächlich ist. Die Beobachtungen der kommenden Zeit sollen zeigen, ob das Problem noch weiter auftritt.

Erfolgreich hinter sich gebracht hat man 2009 das 75-jährige Jubiläum der Wehr im neuen Feuerwehrgerätehaus. Für 2010 lässt das nächste Highlight nicht lange auf sich warten. Am 22. Mai sorgt der Tag der offenen Tür des Stützpunktes hoffentlich wieder für ein volles Haus.



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