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Punktlandung in Vennebeck / Grandioses Schauspiel: Ballonglühen

Zehn Ballone hetzen Fuchs bisüber das Wesergebirge hinweg

Bückeburg (jp). Einen Auftakt nach Maß hat das Ballonfestival im Rahmen der Landpartie auf Schloss Bückeburg genommen. Beim ersten Wettkampfflug um den Pokal des Fürsten überquerten die insgesamt zehn Heißluftriesen von der Mausoleumswiese kommend das Wesergebirge. Bei der Fuchsjagd fährt ein Ballon, eben der besagte Fuchs, voraus, um eine bestimmte Stelle mit einem Landekreuz zu markieren. Die nachfolgenden Ballonfahrer sind dann gefordert, in möglichst geringer Entfernung einen Marker zu setzen, worunter sich ein Sandsack in bestimmter Größe verbirgt.

veröffentlicht am 09.06.2007 um 00:00 Uhr

Auf geht's: Die ersten Ballone sind bereits startklar, andere we

Im Vorjahr hatte das Ballonfestival pausieren müssen, weil sich Organisator Michael Grub, Oberstleutnant bei der Heeresfliegerwaffenschule, im Einsatz in Afghanistan befand und die Mausoleumswiese als Aufmarschgebiet für das Kamelrennen diente. Dieses Jahr erwischten die Ballonfahrer zum Auftakt Wetterverhältnisse, wie sie günstiger nicht hätten ausfallen können. Unter der warmen Abendsonne konnte Michael Grub bei kaum einem wehenden Wind seinen Fuchsüber das Wesergebirge steuern, um auf der Landebahn des Flugplatzes Porta Westfalica die idealen Landebedingungen vorzufinden. Nachdem dort der reguläre Flugbetrieb gerade beendet worden war, konnten die Heißluftballone aus Bückeburg gefahrlos auf dem Flugfeld niedergehen. Ein grandioses Schauspiel bot sich den rund 100 Anwesenden, als die rund 24 Meter hohen und im Durchmesser 20 Meter messenden Riesen an ihnen vorbeizogen und nacheinander an der von Michael Grub vorgemerkten Stelle ihren Marker platzierten. Tagessieger war der LEW-Ballon aus Augsburg, dessen Pilot Andreas Aigner es gelang, seinen Marker in weniger als einem Meter Entfernung zum Landekreuz zu platzieren. Am Abend begeisterte das Ballonglühen auf der Mausoleumswiese Hunderte Besucher. Zur Untermalung mit Musik von Pop bis Klassik zauberten die acht beteiligten Heißluftgiganten, die wechselweise mit ihren Brennern von innen erleuchtet wurden, magische Momente an den Himmel über dem Mausoleum. "Ein toller Erfolg", befand Michael Grub, "insbesondere nach dem Pech, das wir in den letzten Jahren mit dem Wetter hatten".



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