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Stadthäger Verwaltung erzielt Teilerfolg

Zebrastreifen für Amtspforten-Kreisel?

Stadthagen (gus). Die Zebrastreifen am Amtspforten-Kreisel, die sich zahlreiche Bürger wünschen, könnten bald Realität werden. Bürgermeister Bernd Hellmann hat erklärt, dass neue Richtlinien sozusagen einen Silberstreif am Horizont in Sachen Zebrastreifen erzeugt haben.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 13:06 Uhr

Noch ungestreift: Der Amtspforten-Kreisel. Foto: gus

Der Bürgermeister und Bauamtsleiter Manfred Fellmann waren eigentlich in ganz anderer Mission unterwegs. Gemeinsam mit dem Behindertenbeirat wollten diese die Stadt besichtigen (wir berichteten). Eine Passantin sprach Hellmann auf unzumutbare Verkehrsverhältnisse am Amtspforten-Kreisel an. "Höchstensjedes zehnte Auto hält an, wenn man als Fußgänger über die Straße will", meinte die Stadthägerin. Diese wünschte sich einen Zebrastreifen und erhielt Unterstützung von den Mitgliedern des Behindertenbeirats. Hellmann betonte, dass der Verwaltung das Problem seit geraumer Zeit bekannt ist und die zuständigen Beamten auch nicht untätig gewesen sind. Diese hätten sich des Öfteren an die Verkehrsplanungsbehörde - in diesem Fall der Landkreis - gewandt. Jetzt sei Bewegung in die Sache gekommen. Fellmann erläuterte einige Details. Demnach gibt es neue Richtlinien für derartige Verkehrsregelungen. Diese ermöglichten prinzipiell auch am Amtspforten-Kreisel Zebrastreifen. Allerdings sind die Ausmaße der möglichen Überquerungshilfen laut Fellmann ein Knackpunkt. Diese müssten mindestens 4,50 Meter breit sein. Das wäre beispielsweise auf der gegenüberliegenden Seite des Stadtgartens unmöglich, so Fellmann. Auch an den anderen drei Fahrbahnen könne es eng werden. Aber: "Eine Richtlinie ist kein Gesetz", meinte der Bauamtsleiter. Wenn es grundsätzlich erlaubt sei, Zebrastreifen aufzutragen, müssten auch etwas schmalere Streifen erlaubt werden. Erst vor Monatsfrist hatte der Behindertenbeirat in einem Schreiben an den Landkreis Zebrastreifen am Kreisel gefordert.

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