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Tonkunas-Schützlinge besiegen TuS Altwarmbüchen mit 30:29

Zalandauskas und Rose nervenstark Bad Nenndorfüberrascht Spitzenreiter

Handball (hga). Der VfL Bad Nenndorf hat sich in der Verbandsliga auch vom Tabellenführer TuS Altwarmbüchen nicht stoppen lassen. 30:29 (13:13) gewann der VfL in eigener Halle, blieb im sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage und schob sich somit binnen zweier Spieltage vom dreizehnten und letzten Tabellenplatz auf den siebten Platz vor.

veröffentlicht am 27.03.2006 um 00:00 Uhr

Jörg Schröder war mit acht Treffern bester VfL-Torschütze. Foto:

Es war eine knappe Angelegenheit, weil der VfL seineÜberlegenheit nicht entsprechend in Tore umsetzte. Die von VfL-Coach Saulius Tonkunas ausgegebene Taktik, im Angriff Fehler zu vermeiden und so die Tempogegenstöße des Tabellenführers zu unterbinden, ging zeitweise auf. Im Aufbau aus dem Spiel heraus zeigte der TuS viel Durchschnitt und wenig beeindruckendes. Der VfL hingegen beeindruckte durch eine entsetzlich schwache Chancenverwertung. "Ich habe ihnen vorher gesagt, wenn wir die Tempogegenstöße verhindern, hat ihre Abwehr gegen uns keine Chance", erklärte Tonkunas. In der entscheidenden Schlussphase hatten dann doch zwei VfLer die nötige Nervenstärke. Kestas Zalandauskas verwandelte einen Siebenmeter zum 28:26 (58.), Andreas Rose erzielte das 30:28 30 Sekunden vor dem Ende. Bis zum 6:3 (15.) hielt sich der VfL an die Taktik, leistete sich im Anschluss einige Fehler im Angriff. Folge war das 13:13 zur Pause, bis zum 23:23 (50.) in Hälfte zwei änderte sich nichts. Immer wieder vergab der VfL klarste Chancen und die Möglichkeit zur frühen Entscheidung. Im Gegenteil, 24:26 (54.) lag der VfL hinten, kam zurück, Rose glich zum 26:26 (56.) aus. Am Ende gewann die spielerisch deutlich bessere Mannschaft, "ich hoffe, dass jetzt der Druck weg ist und unsere Chancenverwertung besser wird", meinte Tonkunas zur Trefferquote. Mit dem VfL freuten sich die Trommler aus dem "Block B" des Oberligisten MTV Obernkirchen, allen voran Marco Jung. Sie hatten für eine ungewohnte Atmosphäre in der Halle gesorgt und den VfL und ihren "Kumpel aus alten Obernkirchener Zeiten" Tonkunas lautstark unterstützt. VfL: Schröder 8, Rose 7, Oberheide 6, Tonkunas 5, Gümmer 2, Zalandauskas 2.

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