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Polizei hatte am Wochenende alle Hände voll zu tun / Schwer verletzter Motorradfahrer mit Hubschrauber gerettet

Zahlreiche Auseinandersetzungen und Einbrüche

Kreis Holzminden (red). Kaum Zeit zum Verschnaufen hatten am vergangenen Wochenende die Polizisten des Kommissariats Holzminden. Sie wurden immer wieder zu zahlreichen Einsätzen im gesamten Landkreis gerufen – „denn da war viel los“.

veröffentlicht am 24.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:41 Uhr

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Bereits in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag drangen noch unbekannte Täter gewaltsam in einen Betrieb im Gewerbegebiet Kemnade in Bodenwerder ein und „flexten“ dort einen Bürotresor auf und erbeuteten dabei mehrere Hundert Euro. Ziel von Einbrechern war auch eine Gartenlaube in Hehlen. Auch dort beläuft sich der Schaden, nach Angaben der Polizei, auf mehrere Hundert Euro. Die Täter ließen mehrere Elektrogeräte aus der Laube mitgehen.

Junger Mann mit Messer attackiert

In zahlreichen Fällen musste die Polizei am Wochenende aber auch wegen handfester Auseinandersetzungen eingreifen. Insgesamt sieben Mal kam es zu körperlichen Übergriffen. Nach einer besonders hitzigen Streiterei verletzte ein 25-jähriger Mann in der Nacht zu Samstag auf der Oberbachstraße in Holzminden einen 20-Jährigen mit einem Messer am Hals. Der junge Mann musste mit nicht unerheblichen Schnittwunden ins Krankenhaus eingeliefert werden und wurde mit mehreren Stichen genäht. Der Tatverdächtige wurde zunächst vorläufig festgenommen, wurde aber inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt – er konnte einen festen Wohnsitz nachweisen und war bisher nicht wegen anderer Delikte aufgefallen.

Hart getroffen hat es auch einen 45-jährigen Motorradfahrer, der mit komplizierten Bein- und Armbrüchen per Rettungshubschrauber „Christoph 44“ ins Göttinger Universitätsklinikum eingeliefert werden musste. Der Oldenburger Zweiradfahrer war am Samstagabend gegen 19 Uhr mit seinem Yamaha-Motorrad auf der Kreisstraße 39 bei Vahlbruch von der Fahrbahn abgekommen und eine sechs Meter tiefe Böschung heruntergestürzt. Grund: der Mann war mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Strecke unterwegs gewesen.

Absolut unvernünftig handelten auch fünf Fahrzeugführer, die betrunken mit ihren Pkws fuhren. Sie alle mussten bei der Polizei eine Blutprobe und ihren Führerschein abgeben. Die Polizei konnte die fünf Fahrer allerdings „aus dem Verkehr ziehen“, noch bevor sie einen Unfall verursachten konnten.



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