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veröffentlicht am 27.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:41 Uhr

Schüler der KGS Salzhemmendorf in der Marktkirche Hannover.

Eine Gürtelprüfung im Bereich Kickboxen fand im Energy Gym Hameln statt. Der Prüfer, Ibo Barakat aus Köln, musste von 24 angemeldeten Kindern die Gürtelprüfung abnehmen. Zehn Kinder erreichten den gelbenGürtel, zwölf den gelb-orangenen Gürtel, zwei Kinder den orangenen Gürtel. Trainer Robert Gaub ist stolz auf seine Schützlinge und freut sich, dass alle erfolgreich waren.

Junge Muslime sind gewalttätiger, je gläubiger sie sind. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens (KFN). Die weltweit größte Schülerbefragung zeigt auch: Männliche Jugendliche, die sich besonders stark zum Islam bekennen, sind besonders schlecht integriert.Mit dieser These stieg ein Religionskurs aus dem 12. Jahrgang aus der KGS Salzhemmendorf bei „tacheles“ ein. Die Schüler fuhren fuhren in die Marktkirche nach Hannover, um bei „tacheles, Talk am Roten Tisch“ im Publikum zu sitzen und die Frage zu klären, welchen Zusammenhang es zwischen Religion und Gewalt gibt. Das Thema des Religionskurses ist dieses Semester „Kirche im Wandel“, und dieser Wandel wurde ihnen an diesem Abend vor Augen geführt. Die Kirche versucht durch Aktionen wie tacheles, die regelmäßig stattfinden, attraktiv und im Gespräch zu bleiben. Geladene Gäste und an der Diskussion beteiligt waren Präses Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der evangelischen Kirche in Deutschland, Aiman Mayzek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Direktor des kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen und Wolfgang Bosbach (CDU), Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses.

Der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, sagte: „Religionen können Gewalt hervorrufen und legitimieren und sie können vor Gewalt warnen.“ Da, wo Religion fundamental ausgelegt werde, bestehe die Gefahr der Gewaltbereitschaft. Jedoch gebe es Gewaltbereitschaft auch bei Christen und anderen Kulturen. Aiman Mazyek machte aufmerksam auf andere Studien wie die Bertelsmann-Studie 2009, die zu einem genau gegenteiligen Ergebnis gekommen ist: Je religiöser, desto toleranter die Teilnehmer der Studie. Weit über 90 Prozent der hier lebenden Muslime seien friedlich und rechtstreu, jedoch bekämen viele Deutsche bei dem Wort Türke oder Muslime die übrigen 10 Prozent in den Sinn, und dieses Bild werde oft auf andere übertragen und versteife sich in den Köpfen. Missbrauch der Religion sei in der Tat etwas, was man nicht einer bestimmten Religion zuschreiben könne, diesen Missbrauch von Gottes Wort gebe es in allen Religionen bei Fundamentalisten. Man sprach weiterhin von einem großen Misserfolg von Integration und von Daten, die zeigten, je religiöser sich Muslime fühlten, desto weniger fühlten sie sich als Deutsche. Abschließend sagte Mazyek: „Es lohnt sich allemal, in diesem Land mitzumachen. Es ist wunderbar und großartig, was wir hier erreichen können, wenn wir uns als ein Teil der Gesellschaft begreifen und uns einbringen.“

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Lauenstein trifft Lauenstein – beim Einpflanzen der Vogelbeere wurde gesungen.

Bereits zum vierten Mal hat ein Kurs zum Seniorenbegleiter bei SeeLe e.V in Hameln stattgefunden. Unter der fachlich kompetenten und lebendigen Art der Dozentin Dorthe Bornemann (Dipl. Sozial- und Gesundheitspädagogin) lernten die Teilnehmer in 50 Stunden Theorie und 20 Stunden Praxis die Fachkompetenzen kennen, die unseren älteren Mitbürger wichtig sind, um ihnen ein selbstbestimmtes , eigenständiges Leben in ihren eigenen vier Wänden weiterhin zu ermöglichen. In einer kleinen Feierstunde überreichte der Schirmherr des Vereins, Dr. med. Rainer Schnee, die Zertifikate. Frau Reichenbach (2.Vorsitzende) freute sich über den Zulauf von kompetenten Seniorenbegleitern, die sich für die älter werdende Generation einsetzen.

Anlässlich des Bundestafeltages fand eine kooperative Aktion zwischen dem Unternehmen Lidl und dem Bundesverband der deutschen Tafel e.V. statt, die bis dahin ihresgleichen gesucht hat: Im Zeitraum vom 4. bis 9. Oktober hatte jeder Kunde bei seinem Einkauf in den bundesweit rund 3200 Filialen die Möglichkeit, einen oder mehrere Artikel zusätzlich zu kaufen und in einem bereitgestellten Tafel-Einkaufswagen zu legen. Diese Artikel wie Milch, Nudeln, Mehl oder Zucker wurden anschließend der Tafel als Spende zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen Lidl erweiterte diese Kundenspenden um weitere 100 Tonnen Lebensmittel.

Auch die Hamelner Kunden haben mit vielen Spenden einen Beitrag zum Erfolg dieser Aktion beigesteuert. In dieser Region wurden Artikel in Wert von 132 Euro gespendet. Verkaufsleiter Rudolph sowie Hartmut Kahle, Vorsitzender der Hamelner Tafel, zeigen sich mit dem Ergebnis zufrieden und bedanken sich bei allen Spendern.

14 Prüflingen konnte in Emmerthal nach dreijähriger Ausbildung ihre Urkunde zum Altenpfleger beziehungsweise zur Altenpflegerin von der Schulleiterin Frau Bäßler überreicht werden. Alle Absolventen der Altenpflegeschule Emmerthal haben direkt im Anschluss an die Ausbildung eine Anstellung als Fachkraft in einer Einrichtung der Altenhilfe oder in einem ambulanten Pflegedienst erhalten.

Im Rahmen des Sachkundeunterrichts besuchte die 4. Klasse der Grundschule Flegessen den Hochbehälter in der Nähe des Sängerdenkmals. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zu Fuß zum Lichtenberg und dort zu dem im Wald gelegenen Hochbehälter des Wasserbeschaffungsverbandes Süntelwald. Auf dem Gelände wurden die 16 Kinder und die beiden Lehrerinnen, Frau Ansorge und Frau Achilles, vom Verbandsvorsteher Norbert Beine und seinem Vorstandskollegen Detlef Olejniczak empfangen. Beide versorgten die Kinder mit Daten und Fakten zum Wasserverband Süntelwald und gab an einer Übersichtskarte einen Überblick über den Versorgungsbereich und die einzelnen Brunnen und weitere Hochbehälter. Schließlich durften alle Kinder einen Blick in den Hochbehälter mit dem vielen Wasser werfen. Sie waren überrascht, dass die Einwohner von Flegessen, Hasperde und Klein Süntel pro Tag „statistisch gesehen je Einwohner etwa 100 Liter Wasser verbrauchen. Beine stellte allerdings klar, dass beim Verbrauch „nur“ die Anzahl durch die verbrauchte Menge geteilt wird, nicht aber der Wasserverbrauch für die Tiere mitgerechnet wird. Nachdem er von der guten Qualität des Trinkwassers berichtet hatte, tauchte die Frage auf, ob dieses gute Wasser auch von der Feuerwehr zum Löschen eines Feuers genutzt werde. Diese Frage wurde vom Verbandsvorsteher mit einem klaren Ja beantwortet. Zum Abschluss gab es für jedes Kind in Form eines Bechers Trinkwasser, entnommen direkt vom Wasser des Hochbehälters den Beweis, dass dieses Wasser genauso gut, wenn nicht noch besser schmeckt als das Mineralwasser aus den Flaschen eines Supermarktes. Da nach Ende der Besichtigung immer noch die Sonne strahlte, wurde im Grünen das gemeinsame Frühstück eingenommen. Anschließend ging es nach einem Besuch auf dem Hof Brandes wieder in die Schule zurück.

Zum 19. Mal haben sich die Lauensteiner aus dem Osterzgebirge und die Lauensteiner am Ith getroffen. Aus einem Versuch der Lauensteiner am Ith, der 1992 von einigen Bürgern initiiert

worden war, ist eine langjährige Freundschaft nicht nur der Heimat- und Verkehrsvereine beider Orte geworden, sondern es haben sich viele freundschaftliche Kontakte einzelner über die lange Zeit

ergeben, die heute noch intensiv gepflegt werden. Als besondere Geste haben die Osterzgebirgler in diesem Jahr bei ihrem Besuch in Lauenstein/Ith einen Vogelbeerbaum mitgebracht, der unter großer beidseitiger Teilnahme

neben dem Lauensteiner Begrüßungsschild am Sportgelände mit von beiden Seiten vorgetragenen Gedichten und bei einem zünftigen Vogelbeerschnaps, eingepflanzt wurde – natürlich in der Hoffnung, dass in absehbarer Zeit auch von diesem Baum die Früchte zur Herstellung eines Vogelbeerschnapses verwendet werden können. Mit dem Lied vom Vogelbeerbaum wurde

die Zeremonie beendet.

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