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Simulatorflüge am "Tag der Heeresflieger" im Radio zu gewinnen

Wollten Sie nicht schon immer mal einen Hubschrauber steuern?

Achum. Die Heeresfliegerwaffenschule verlost zum "Tag der Heeresflieger" am 10. September auf dem Bückeburger Flugplatz unter andrem Flüge in einem der modernsten Flugsimulatoren Europas. Die Mitflüge werden über Radio Porta Westfalica, Hit Radio Antenne Niedersachsen im Vorfeld des Flugtages verlost.

veröffentlicht am 04.09.2006 um 00:00 Uhr

Die Gewinner der Verlosung erwarten etwa 20 spannende Minuten als Hubschrauberpilot im Simulator. Sie werden auf dem Pilotensitz, mit einem erfahrenen Fluglehrer als Co-Pilot einen hoch modernen Hubschrauber rund um Bückeburg fliegen, Sie werden die komplexen Steuerinstrumente bedienen und dabei die Faszination des Hubschrauberfliegens in einer der modernsten Simulationsanlagen Europas erleben. Aber keine Angst, es ist nur eine Simulation und Ihnen kann nichts passieren. Für alle Besucher, die nicht das Glück hatten, einen Flug zu gewinnen besteht die Möglichkeit, das Simulatorzentrum zu besichtigen. Darüber hinaus sind neben anderen spannenden Preisen weitere Mitflüge am 10. September 09.2006 auf dem Flugplatz in Achum im Rahmen einer Verlosung zu gewinnen. Das vor einem Jahr in Betrieb genommene Hans E. Drebing Simulatorzentrum - benannt nach dem ersten "General der Heeresflieger" - verfügt über zwölf so genannte "full mission"-Simulatoren, zwei für das bewährte Muster UH-1D, zwei für das "Arbeitspferd" CH-53G sowie acht für den Schulungshubschrauber EC-135. Die Cockpits verfügen über ein Sichtsystem, das Flüge bei Tag und Nacht erlaubt. Der Nachttiefflug mit Bildverstärkerbrille ist dabei zusätzlich ein wichtiger Aspekt. Jedes Simulatorcockpit ist in einen Projektionsdome integriert, der bei einem Gesamtgewicht von 13,5 Tonnen hydraulisch in allen sechs Freiheitsgraden beweglich ist. Acht auf dem Dome befindliche Projektoren ermöglichen eine computergenerierte Sichtdarstellung mit einem Winkel von 240 Grad in der Horizontalen und 90 Grad in der Vertikalen, so dass die Piloten über das für den Hubschrauberflug notwendige periphere Sehen verfügen und auch in Bodennähe bei geringer Geschwindigkeit die erforderliche Referenz haben, es wird dabei das gesamte Sichtfeld des Realluftfahrzeuges abgebildet. Zur Bedienung verfügt jedes Cockpit über eine Konsole, an der Parameter wie Wetter, Ort, Tageszeit, aber auch Notsituationen, Ausfall von Systemen und auch der Funkverkehr realisiert werden. Von hier aus kann auch eine Vernetzung von Cockpits realisiert werden, das heißt: Hubschrauber sehen sich gegenseitig im Fluge und können im Verbund "fliegen". Zum Schluß eine beeindruckende Zahl: Wenn alle zwölf Cockpits samt Rechnern und Klimaanlagen arbeiten, liegt der Stromverbrauch des Zentrums bei 4,1 Megawatt - das etwa der Verbrauch einer Kleinstadt. Info: www.tag-der-heeresflieger.de

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