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"Wollen den EWR-Standort erhalten"

Stadthagen (ssr). Der Schocküber die drohende Insolvenz der Erlebniswelt Renaissance (EWR) sitzt auch in Stadthagen tief. Doch die für das Stadthäger Renaissance-Projekt im St.-Martini-Mausoleum Verantwortlichen sind sich bereits gestern darüber einig geworden, dieses weiter zu betreiben.

veröffentlicht am 12.09.2007 um 00:00 Uhr

"Unser Renaissance-Standort soll auf jeden Fall erhalten bleiben, das ist völlig klar", sagte Bürgermeister Bernd Hellmann (SPD) gestern auf Anfrage. Sowohl SPD/FDP wie CDU/BfS im Rat der Stadt als auch der örtliche "Förderverein Renaissance" und die St. Martini-Kirchengemeinde hätten ihm dafür bereits Zustimmung signalisiert, sagte Hellmann. Die bisherigen Aktivitäten des Fördervereins und der Kirchengemeinde seien sehr zu loben, fügte Hellmann hinzu. Über Einzelheiten könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings noch nichts gesagt werden, fuhr der Bürgermeister fort. Die konkreten Auswirkungen einer Insolvenz seien noch nicht zu überblicken. "Wem gehören jetzt die E-Guider?", nannte er ein Beispiel. In jedem Fall sei die Insolvenz "von allen Lösungen die schlechteste", bewertete Hellmann den Vorgang, und kann sich "ein gewisses Unverständnis gegenüber Hameln nicht verkneifen". Für Donnerstag nächster Woche sei ein Treffen von Stadt, Förderverein, Kirchengemeinde und Landkreis über die Zukunft des St.-Martini-Projektes anberaumt, kündigte Hellmann an. Das bestätigte auch der Vorsitzende des Fördervereins, Udo Jobst. "Die Gemengelage muss sich erst aufhellen, wir wissen gar nichts Genaues", sagte er namens des Vereins.



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