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Holz kann beim Dachausbau und bei der Dachaufstockung viele Vorteile ausspielen

Wohntipps fürs Oberstübchen

veröffentlicht am 25.04.2015 um 00:00 Uhr

Wenn es langsam eng wird in den eigenen vier Wänden – sei es durch Familienzuwachs, wegen der Hobbys oder weil man ein Home-Office zur beruflichen Selbstständigkeit benötigt – muss nicht gleich umgezogen werden.

Der Dachboden, der bislang vielleicht nur als Abstellraum genutzt wurde, kann mit ein bisschen handwerklichem Geschick und unter Einbeziehung eines geeigneten Fachmanns in ein modernes Loft, eine Oase der Ruhe oder einen Kreativ- und Spielraum ausgebaut werden. Insbesondere der natürliche Baustoff Holz bietet dabei viele Vorteile.

Auf die Herkunft des Holzes achten

Eine Dachaufstockung bietet Hauseigentümern noch größere Flexibilität. Nach Klärung der baurechtlichen Voraussetzungen kann die Planung nach eigenen Vorstellungen, Träumen und Wünschen beginnen. Zu bedenken sind die Statik des Gebäudes, der Anschluss an vorhandene Installationseinrichtungen, Wärmedämmung, Schall- und Brandschutzbestimmungen.

Die Wohnqualität unterm Dach hängt dabei vor allem von der Güte der eingesetzten Produkte und der Handwerksleistung ab. Bei der Auswahl der Baustoffe sollten Bauherren vor allem auf Hölzer aus unbedenklichen Quellen achten. Erkennbar sind diese zum Beispiel an dem PEFC-Siegel mit dem stilisierten Laub- und Nadelbaum im Logo. Es steht für Produkte aus einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und garantiert einen kontrollierten Holzverarbeitungsprozess.

Keine langen Trocknungszeiten

Der Baustoff Holz eignet sich vor allem wegen seines leichten Eigengewichts und seiner hohen Tragfähigkeit ideal zur Dachaufstockung. Zudem verzögert sich der Bauablauf beim Ausbau mit Holz nicht durch anfallende Trockenzeiten: Wand-, Boden- und Deckenbeläge können direkt aufgebracht werden, ohne trocknen zu müssen.

Nicht zuletzt zeichnet sich Holz durch eine gute Wärmedämmung und ein ideales Raumklima aus. Öffentliche Förderungen bei Dachaufstockungen – vor allem durch die KfW-Programme 151 und 152 oder das Programm 430 zum Thema „Energieeffizient Sanieren“ – sorgen dafür, dass der Staat am Dach mitbaut. 20 Prozent der Handwerkerleistungen sind zudem beim Lohnsteuerjahresausgleich steuerlich absetzbar.

Treppen zum Dachgeschoss lassen sich später nicht einfach auswechseln oder verändern, deshalb sollten sie mit Bedacht gewählt und geplant werden. Große Gestaltungsmöglichkeiten gibt es auch hier vor allem bei Holztreppen: Die Varianten reichen von luxuriös zum Repräsentieren bis hin zu einer rein funktionalen Gestaltung. Treppen aus PEFC-zertifizierten Hölzern sorgen nicht nur für Wärme und Gemütlichkeit im Flurbereich, sondern auch für ein gutes Gewissen. Nicht vernachlässigen sollte man die Energieeffizienz des Daches – schließlich kann das Oberstübchen in Altbauten für bis zu ein Drittel der Energieverluste verantwortlich sein. Zum Dämmen des Obergeschosses eignen sich vor allem Holzfaserdämmstoffe, die aus heimischem Nadelholz gefertigt werden, und bei führenden Herstellern aus PEFC-zertifizierten Wäldern stammen. Dämmplatten, Dämmkeile und Gefachdämmmatten aus Holzfasern sind im und am Haus vielseitig einsetzbar und haben sich im Alt- und Neubau seit Jahrzehnten als robuste Bauprodukte bewährt. Die Funktionsdauer in einem fachgerecht ausgeführten Wärmedämmverbundsystem dürfte bei mindestens 50 Jahren liegen.

Mehr Infos gibt es bei den örtlichen Holzexperten.



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