weather-image
13°

Wohltätigkeit überzeugt und Frühlingsputz auch auf dem Schiff

Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Hier finden Sie kleinere und größere Geschichten, über die in der Schule, im Verein oder eben in der Nachbarschaft gesprochen wird. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an 05151/200404 schicken eine E-mail (U.Truchsess@dewezet.de) oder einen Brief (Redaktion Deister und Weserzeitung, Baustraße 44, 31785 Hameln). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter wesio.de stellen Sie ihre Bilder, Texte oder Videos direkt ins Internet.

veröffentlicht am 05.05.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 20:21 Uhr

Ihre ehemalige Schule wurde zum Dorfgemeinschaftshaus in Reinerb

Die Hamelner Tafel darf sich in diesen Tagen über eine hilfreiche Spende in Höhe von 500 Euro freuen. Möglich gemacht hat dies die Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft mbH. „Uns ist es ein Anliegen gemeinnützige Vereine in und um Hameln zu unterstützen“ sagt der Geschäftsführer der HWG, Andreas Wahl. „Die Wirtschaftskrise zeigt überall ihre Spuren. Immer mehr Hilfsbedürftige wenden sich an die Hamelner Tafel. Um dieser steigenden Nachfrage nachzukommen, ist der Verein mehr denn je auf die Hilfe der ansässigen Firmen aus der Region angewiesen“, erklärt Hartmut Kahle, Vorsitzender des Vereins der Hamelner Tafel.

Kameraden der Marinekameradschaft Hameln trafen sich jetzt, um auf der Pluto, dem jetzigen Vereinsheim und ehemaligen Minensuchboot, „klar Schiff“ zu machen. Während sich die Damen das Innere des Bootes vornahmen, waren die Herren an Oberdeck und außen fleißig. Das Boot wurde geschrubbt, Flaggen gehisst und das Oberdeck wieder für den Sommer hergerichtet. Da nach der vielen Arbeit eine Stärkung wichtig ist, wurde zum Abschluss noch an Oberdeck gegrillt.

Auf großes Interesse der Mitglieder, deren Freunde und Bekannte der CDU Senioren Union Hameln unter Leitung ihres Vorsitzenden Gerhard Paschwitz stieß ein Besuch beim lokalen Rundfunksender radioAktiv in Hameln. Die 22 Teilnehmer wurden vom Geschäftsführer des Senders, Karsten Holexa, herzlich begrüßt. Nach einem Vortrag über die Entstehung konnten sich die Teilnehmer über die Arbeitsweise des Senders informieren. „Dabei wurde deutlich, dass diese Arbeit, die mit diversen Auszeichnungen bedacht wurde, zu Recht an der Spitze der lokalen Sender in Niedersachsen steht“, meint der Schriftführer der Seniorenunion, Walter Klemme. Der teilnehmende Landtagsabgeordnete Otto Deppmeyer erklärte, dass er die erfolgreiche Arbeit des Senders weiterhin unterstützen werde. Abschließend konnten die Teilnehmer noch „live“ die Ausstrahlung einer Nachrichtensendung mitverfolgen.

Klar Schiff gemacht haben fleißige Mitglieder der Marinekamerads
  • Klar Schiff gemacht haben fleißige Mitglieder der Marinekameradschaft – sie putzten ihr Vereinsheim, das ehemalige Minensuchboot – die Pluto – innen und außen.
Diese Schüler vom Vikilu ließen sich als Schulsanitäter vom Juge
  • Diese Schüler vom Vikilu ließen sich als Schulsanitäter vom Jugendrotkreuz ausbilden.
Säckeweise gut erhaltene Kleidung sammelte die Kolpingsfamilie H
  • Säckeweise gut erhaltene Kleidung sammelte die Kolpingsfamilie Hameln in den katholischen Gemeinden im Landkreis – der Erlös kommt dem internationalen Kolpingwerk zugute.
Die Theater-AG vom Schiller inszenierte Myron Levoy‘s Gelb
  • Die Theater-AG vom Schiller inszenierte Myron Levoy‘s Gelber Vogel.
HWG-Geschäftsführer Andreas Wahl überreicht Hartmut Kahle, dem V
  • HWG-Geschäftsführer Andreas Wahl überreicht Hartmut Kahle, dem Vorsitzenden der Hamelner Tafel, den Scheck über 500 Euro.
Klar Schiff gemacht haben fleißige Mitglieder der Marinekamerads
Diese Schüler vom Vikilu ließen sich als Schulsanitäter vom Juge
Säckeweise gut erhaltene Kleidung sammelte die Kolpingsfamilie H
Die Theater-AG vom Schiller inszenierte Myron Levoy‘s Gelb
HWG-Geschäftsführer Andreas Wahl überreicht Hartmut Kahle, dem V

Die Kolpingsfamilie Hameln unterstützt seit Jahren die Entwicklungsarbeit des internationalen Kolpingswerkes. So rief die Kolpingsfamilie auch in diesem Jahr zu einer Kleider- und Schuhsammlung in allen katholischen Pfarrgemeinden der Stadt Hameln und in Bad Münder, Aerzen, Hess. Oldendorf, Fischbeck, Lauenstein, Emmerthal und Bodenwerder auf. Es kamen 2760 Kilogramm gut erhaltener Kleidungsstücke und Schuhe zusammen. Die Sachspenden wurden von Helfern von den einzelnen Sammelstellen geholt. „Mit dem Erlös kann das internationale Kolpingswerk Menschen in Armutsregionen eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben geben“, wie der Ehrenvorsitzende Rudolf Thiel sagt. Darüber hinaus sammelt die Kolpingsfamilie Hameln auch Korken für das Traubblindenheim in Fischbeck. Außerdem werden Brillen, Handys und Briefmarken gesammelt. Diese vielen kleinen zusammengetragenen Artikel brachten der Bundeszentrale der Kolpings im vergangenen Jahr einen Erlös von 170 000 Euro ein. Mit dem Erlös werde jungen Menschen eine Ausbildung ermöglicht, erläutert Thiel.

Geträumt hatten sie davon, doch jetzt wurden ihre Erwartungen weit übertroffen: Die drei Organisatoren Heinz Brakemeier, Karl-Heinz Brandes und Heinz Hartje konnten am 25. Jubiläums-Schultreffen nicht weniger als 86 ehemalige Schüler der Reinerbecker Volksschule begrüßen. Ihre Schule wurde bereits 1973 geschlossen und zum heutigen Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet. Bei herrlichem Frühlingswetter gab es viel Wiedersehensfreude an der alten Schule, die an einer festlich geschmückten Kaffeetafel fortgesetzt wurde. Der schloss sich eine Wanderung über die neu gebauten Wege der Reinerbecker Flurbereinigung an und wer nicht so gut zu Fuß war, konnte die 80 Papageien von Schulfreundin Marianne Busse im benachbarten lippischen Humfeld besichtigen. Am frühen Abend war dann wieder ein großes Stelldichein an der alten Schule mit der bei der Dorferneuerung erbauten Grillhütte. Übrigens kann jeder teilnehmen, der einst in Reinerbeck zur Schule ging und 60 Jahre und älter ist. Klar, dass es überall beim Abschied hieß: Bis zum nächsten Jahr, da sehen wir uns wieder. Für den Terminkalender gilt: Jedes Jahr, letzter Samstag im April.

Sollte während der Unterrichtszeit am Viktoria-Luise-Gymnasium in Hameln etwas passieren, wissen sich die Schüler jetzt gut versorgt. Als drittes Gymnasium führt das Vikilu in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz des DRK-Kreisverbandes Hameln-Pyrmont e.V. einen Schulsanitätsdienst ein. Offizieller Start ist der 12. Mai um 13.30 Uhr in der Aula des Vikilus. Vertreter der Schule, der Barmer Ersatzkasse sowie des DRK-Kreis- und Landesverbandes werden bei diesem Ereignis zugegen sein.

Ehrenamtlich sorgen zehn Schulsanitäter/-innen ab diesem Zeitpunkt für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern bei Notfällen. In Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft wurden die Schüler um Lehrerin Gaby Droste von einem Ausbilder des DRK in Erste Hilfe geschult. In dem 16-stündigen Kurs lernten sie, was in Notfällen zu tun ist und wie sie Gefahren erkennen, bevor etwas passiert. Ab der siebten Klasse bzw. ab dem 14. Lebensjahr kann jeder Schüler vom Vikilu die halbjährlich stattfindende AG belegen. Ein offizieller Einsatzplan bestimmt jeden Tag einen Hauptverantwortlichen und einen Vertreter. Über das Sekretariat können die Helfer bei Notfällen so gezielt informiert werden.

Naziterror, Verfolgung, Widerstand und ein schwer traumatisiertes Mädchen, das nie wieder lachen und spielen kann. Dazu Alan, ein 13jähriger aus New York , der es trotz der Hänseleien seiner Macho-Freunde schafft, sich mit Naomi anzufreunden, sie aus ihrer Einsamkeit herauszuholen, nur dass es leider kein Happy End gibt! Denn am Ende versinkt Naomi wieder in ihrer inneren Wüste, aus der sie niemand mehr herausholen kann. Das Stück basiert auf dem bekannten Jugendbuch „Der gelbe Vogel“ von Myron Levoy, das die Theater-AG des Schiller-Gymnasiums bearbeitet hat. Unter der Leitung von Reinhard Spiess, der schon lange in der Theaterarbeit am Schiller tätig ist, wurden Szenen geschrieben, Kostüme ausgesucht, ein Bühnenbild entworfen, so dass letztendlich ein Stück von 60 Minuten entstand: eine großartige Leistung, die von einem betroffenen Publikum mit großem Beifall bedacht wurde.

Als verstört-verletzte Naomi beeindruckte Chiara Iasenzaniro, die die weibliche Hauptfigur in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit überzeugend ausfüllte; begeisternd auch Konstantin Harder als Alan, der nicht nur um Naomi kämpft, sondern sich auch von seinen überbehütenden Eltern loslösen und in seiner Jungenclique behaupten muss.

Neues aus der Nachbarschaft



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt