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Dreikönigstreffen der FDP / Bödeker: Bestätigung durch die Wähler / Jobst: Sehr erfolgreiches Jahr

Wissen und Toleranz bleiben liberale Themen

Bückeburg (bus). Wissen, Toleranz und Zusammenhalt werden nach Auskunft von Philipp Rösler die großen Themen der FDP bleiben. Das stellte der Vorsitzende der niedersächsischen Liberalen und Landtagsfraktionsvorsitzende beim traditionellen Dreikönigstreffen der Bückeburger FDP im Joël-Le-Theule-Saal des Rathauses heraus. Darüber hinaus plädierte Rösler für eine enge Verknüpfung von Bildungs- und Wirtschaftspolitik. "Das ist der beste Weg zu mehr Arbeitsplätzen", sagte Rösler.

veröffentlicht am 22.01.2007 um 00:00 Uhr

Brigitte Bödeker bedankt sich bei Festredner Philipp Rösler mit

Das von zahlreicherörtlicher und überörtlicher Parteiprominenz besuchte Treffen diente vor allen Dingen dem Auffrischen bestehender Beziehungen und dem Knüpfen neuer Kontakte. Ein zünftiges Grünkohlessen war diesem Vorhaben nicht abträglich. Ortsvereinsvorsitzende Brigitte Bödeker und Kreischefin Renate Jobstnutzten die Zusammenkunft, um das kommunalpolitische Geschehen des zurückliegenden Jahres Revue passieren zu lassen. Bödeker erinnerte an einen "von gutem Erfolg gekrönten, kurzen und knackigen Wahlkampf". Die in die frühere Minderheitsgruppe SPD/FDP/Grüne/UWG eingebettete Arbeit der Liberalen habe eine deutliche Bestätigung durch die Wähler erfahren. Mit der jetzt erreichten Fraktionsstärke könne noch mehr als bisher bewirkt und erreicht werden. Jobst rief in Erinnerung, dass die FDP nun auch im Kreistag und in zahlreichen Schaumburger Rathäusern in Fraktionsstärke vertreten sei. "Wir haben ein sehr erfolgreiches Jahr hinter uns." Für Rösler bilden soziale Verantwortung und ökonomische Vernunft keine Gegensätze. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Freiheit stellten vielmehr zwei Seiten derselben Medaille dar. Rösler: "Wer aber die Gleichheit vor der Freiheit zu seinem obersten Prinzip erhebt und dazu das Verteilen vor das Erwirtschaften stellt, der verstaatlicht Solidarität und Verantwortung." Eine zukunftsorientierte Politik müsse Herausforderungen wie die demographische Entwicklung und die Veränderungen der Arbeitswelt gleichermaßen berücksichtigen. Der Landesvorsitzende machte sich für den Versuch stark, Niedersachsen als Land der Ideen bekannt zu machen. Eine mit Blickrichtung auf kleine und mittelständische Betriebe aufgelegte Innovationskampagne solle diesem Bestreben Schwung verleihen. In diesem Zusammenhang gelte es, junge Wissenschaftler im Land zu behalten, jungen Talenten eine Chance zu geben und ausländische Experten zu gewinnen. Spezialisten aus dem Ausland kämen in einem toleranten Niedersachsen keineswegs einer Bedrohung, sondern einer wirtschaftlichen Chance und einer gesellschaftlichen Bereicherung gleich. Auf die Konsolidierung der Landesfinanzen abhebend, zeichnete Rösler ein ausgesprochen positives Bild. Das Reduzieren der Geldausleihe gehe zügiger vonstatten als ursprünglich geplant und angekündigt. Röslers Blick auf den Gesamtschuldenberg verlangte den Besuchern des Dreikönigstreffens indes eine enorme Weitsicht ab. Dessen Abbau werde - die Korrektheit der gegenwärtigen Berechnungen vorausgesetzt - noch eine geraume Weile in Anspruch nehmen. "Falls die Prognosen zutreffen, werden wir 2187 schuldenfrei sein", stellte der Fraktionsvorsitzende mit unübersehbarem Schmunzeln fest. "Vorausgesetzt, sie wählen bis dahin 33 Mal eine CDU/FDP-Landesregierung."



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