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Chef des Landes-Paritätischen optimistisch / Empfang zum 30. Jubiläum des Hauses des Kindes

Wirtschaftliche und fachliche Zukunft gesichert

Bückeburg (bus). In der Mitte seiner aus Anlass des 30-jährigen Bestehens organisierten Jubiläumsfestwoche hat das Haus des Kindes (HdK) am Dienstag einen offiziellen Empfang gegeben. Die Veranstaltung im kleinen Saal des Rathauses war dem Anlass durchaus angemessen. Auf der Liste der Ehrengäste standen 34 Namen, auf der der Redner sechs. Hauptrednerwar Günter Famulla. "Trotz aller aktueller und möglicherweise zukünftiger Probleme blicken wir und mit uns die Mitarbeiter des HdK optimistisch in die Zukunft", sagte der Vorsitzende des Paritätischen Niedersachsen unter dem Beifall des Publikums.

veröffentlicht am 22.09.2006 um 00:00 Uhr

Ulrich Harste (links) und Günter Famulla würdigen die Verdienste

Die wirtschaftliche und fachliche Basis für das Haus sei zukunftsfähig gesichert, betonte der Vorsitzende im Anschluss an einen Rückblick, der die "nicht unerheblichen Probleme bezüglich der seinerzeit weiteren Perspektive" nicht ausschloss - das HdK hatte mehrere Jahre mit der Heimaufsicht und dem Sozialministerium über die Genehmigungsfähigkeit seines integrativen Konzepts über Kreuz gelegen. Die letztlich sehr erfolgreichen Zeiten wären ohne vielfältige politische, wirtschaftliche und administrative Hilfen nur sehr schwer zu bewältigen gewesen, erläuterte Famulla mit Blickrichtung auf Ex-MdB Alfred Reckmann, die Stadt Bückeburg, den Landkreis Schaumburg und das Land Niedersachsen. Einen besonderen Dank gelte es darüber hinaus selbstverständlich den Mitarbeitern und HdK-Leiter Ulrich Harste abzustatten, ohne dessen "weit überdurchschnittliches und kompetentes Engagement das Haus nicht das geworden wäre, was es heute ist". Manfred Seller, Geschäftsführer der Lebenshilfe Stadthagen, beschrieb das in drei Jahrzehnten entstandene Produkt mit dem Begriff "Markenzeichen". Dr. Reinhard Gelhausen, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie, gab zu verstehen: "Ihre Einrichtung genießt in unserem Haus einensehr guten Ruf." Kreisrätin Eva Burdorf lobte das erfolgreiche Konzept des Kindergartens, welches viele Nachahmer gefunden habe. Bückeburgs Bürgermeister Brombach gab zu verstehen: "Sie haben hohen Anteil daran, dass wir uns mit der Bezeichnung kinderfreundliche Stadt schmücken können." Harste nutzte gemeinsam mit Famulla den Rahmen der Feierstunde, um die Verdienste zweier "Frauen der ersten Stunde" zu würdigen. Gerlinde Fischer-Stuckert und Ehrentraud Lücke hätten am 1. August 1976 als Erziehrinnen im Haus des Kindes ihre Arbeit begonnen und dessen Geschicke bis heute ganz maßgeblich mitbestimmt, hieß es in der Laudatio. Der Chef vom Landes-Paritätischen sorgte im Anschluss an die Überreichung von Blumen und Ehrenurkunden für einen zweiten frohgemuten Beifall im voll besetzten Saal. Er und Abteilungsleiter Harald Fischer seien nicht nur in die ehemalige Residenzstadt gekommen, um Dank abzustatten, erläuterte der Vorsitzende; sprachs und zauberte einen Scheck aus der Tasche, der allemal für einen Betriebsausflug der HdK-Belegschaft ausreichen sollte.

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